Eule-Podcast (57): Warum ein Social-Media-Verbot nicht weiterhilft
Über Social-Media-Verbote für Kinder und Jugendliche wird in der Politik und in den Familien gestritten. Vor welchen Problemen stehen Jugendliche und Eltern heute tatsächlich?
Ist ein Verbot von Social-Media-Plattformen für Jugendliche eine gute Idee? Oder schafft es mehr Probleme, als es löst? Mit der Medienwissenschaftlerin, Podcasterin und Jugendpolitik-Lobbyistin Anna Grebe spricht Philipp Greifenstein in dieser Folge des „Eule-Podcast“ über Sinn und Unsinn von Social-Media-Verboten und die Lebenswelt(en) junger Menschen.
Kinder, Jugendliche und ihre Eltern stehen derzeit unter massivem Druck und vor neuen Herausforderungen. Dazu gehört auch, durch die digitalisierte Welt zu navigieren. Was können Erwachsene tun, um in dieser Situation Verantwortung zu übernehmen? Was muss sich in unserer Gesellschaft ändern, damit Kinder und Jugendliche sicherer aufwachsen können?

Anna Grebe
Anna Grebe hat viele Jahre lang in unterschiedlichen Verbänden zu jugendpolitischen Themen gearbeitet. Die promovierte Medienwissenschaftlerin und „Gremienkatholikin“ wirkt heute als Beraterin, Moderatorin und Influencerin für Jugendpolitik und -Beteiligung. Grebe betreibt den Podcast „Berufsjugendlich“, in dem Social-Media-Verbote vor kurzem auch Thema waren. Bei der Konrad-Adenauer-Stiftung hat sie darüber geschrieben, warum ein Mindestalter 16 für Social Media zu kurz greift: „Du kommst hier nicht rein!“
Auch Eule-Redakteur Philipp Greifenstein hat bereits zur aktuellen Debatte um Social-Media-Verbote geschrieben, die nach der Einführung eines Verbots in Australien in Europa und Deutschland wieder Fahrt aufgenommen hat: Bei den zeitzeichen warnte er davor, statt die Social-Media-Plattformen die Jugendlichen zu regulieren: „Wir regulieren die Falschen“.
Ausführliche Shownotes findest Du weiter unten in diesem Beitrag!
Nr. 57: Social-Media-Verbot vs. Lebenswelt(en) von Jugendlichen mit Anna Grebe bei Philipp Greifenstein:
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