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Kirche unterm Hakenkreuz

2019 jährt sich die Gründung des sog. „Entjudungsinstituts“ in Eisenach zum 70. Mal. Aus diesem Anlass beschäftigen wir uns mit der Geschichte der Kirchen im Nationalsozialismus, und vor allem mit den Nachwirkungen national-sozialistischer Theologie bis heute.

Bild: Montage (Frauenkirche (Brücke-Osteuropa, public domain) & Bilder Deutsche Christen aus dem Bundesarchiv ( Bild 102-15234 & Bild 183-1985-0109-502, beide CC BY-SA 3.0 DE))

„Christenkreuz und Hakenkreuz“

Wie reagierte die Kirche in Sachsen auf den Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft? Prof. Gerhard Lindemann beschreibt die "Gleichschaltung" der Sächsischen Kirche.
Bild: Montage (Wartburg Sergei Gussev (Flickr, CC BY 2.0) & Bilder Deutsche Christen aus dem Bundesarchiv ( Bild 102-15234 & Bild 183-1985-0109-502, beide CC BY-SA 3.0 DE))

„Ein bleibender Stachel im christlichen Fleisch“

Dieses Jahr wird der Gründung des sog. "Entjudungsinstituts" in Eisenach vor 80 Jahren erinnert. Zugleich ist der Antisemitismus in Europa auf dem Vormarsch. Wir haben den Jenaer Kirchengeschichtler Christopher Spehr zur Wirkungsgeschichte des Instituts befragt.
Bild: Montage (Wartburg, Robert Scarth (Flickr, CC BY-SA 2.0) & Versammlung der Deutschen Christen (Bundesarchiv, Bild 102-15234, CC BY-SA 3.0))

Wie Jesus zum Arier wurde

Vor 80 Jahren gründeten elf evangelische Kirchen auf der Wartburg das Eisenacher "Entjudungsinstitut". Susannah Heschel beschreibt Arbeit und Erfolge des Instituts, die bis in unsere Zeit reichen.
Jassir Arafat auf Freundschaftsbesuch bei Erich Honecker, 1982, Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1982-0310-027, CC-BY-SA 3.0

„Den Antisemitismus mit Stumpf und Stiel ausgerottet“

Jüdisches Leben wurde in der DDR erneut unterdrückt. Dass es im zweiten deutschen Staat keinen Antisemitismus gegeben hätte, ist eine Lebenslüge, die bis heute fortwirkt.