#63: Wie „KI“ die Theologie verändern wird (mit Christoph Heilig)
Im „Eule-Podcast“ verteidigt Christoph Heilig seine Prognose, dass „Künstliche Intelligenz“ innerhalb von zwei Jahren die gesamte neutestamentliche Wissenschaft zum Implodieren bringen wird. Bei Podcast-Host Michael Greder erklärt er, wie „KI“ die Arbeit in seinem Fach verändert, bisherige Forschungszugänge und Arbeitsweisen überflüssig macht – und welche Art von Theologie auch weiterhin von Menschen betrieben werden muss.
Christoph Heilig ist seit 2023 Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe „Focalization in Early Christian Texts“ an der LMU München und forscht an der Schnittstelle von Bibelexegese und Literaturwissenschaft. 2024 habilitierte er sich im Fach Neues Testament an der Universität Basel. Im Jahr 2025 wurde er in das Junge Kolleg der Bayerischen Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Seine interdisziplinäre Forschung wurde mehrfach ausgezeichnet.
In jüngster Zeit setzt sich Heilig kritisch mit dem „KI“-Hype auseinander, problematisiert u.a. die Ideologie des Transhumanismus. Zugleich fordert er, die Theologie müsse sich mit der neuen Technologie auseinandersetzen und ihr ergebnisoffen begegnen.
An den Universitäten hat der Hype um „KI“ längst Einzug gehalten und macht auch vor den theologischen Disziplinen nicht halt. Wie wird sich universitäre Theologie als Wissenschaft durch „KI“ verändern? Welche Veränderungen wird es für die Bibelwissenschaften geben, die sich mit Texten befassen? Welche Zukunft hat das Studium des Neuen Testaments?
Im „Eule-Podcast“ haben wir uns im Sommer 2026 bereits mit dem Einsatz von „KI“-Werkzeugen in Kirchgemeinden und mit der „KI“-Strategie und -Experimenten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) befasst. Hört rein!
Ausführliche Shownotes findest Du im Online-Magazin!
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