Die Die Eule Eule

Foto: Willow Creek Church, Mary Fairchild (Flickr), CC BY-SA 2.0

Sturm über dem Weidenbächlein

Der Skandal um die Willow Creek Community Church und ihren Gründer Bill Hybels beschäftigt viele Christen. Was lässt sich aus dem Umgang der Kirche mit den Missbrauchsvorwürfen lernen?

Seit die Chicago Tribune in einem ausführlichen Artikel über die Vorwürfe gegenüber Bill Hybels berichtete, ist nun einige Zeit vergangen. Die Willow-Creek-Gemeinde hat sich zwei Mal zu sogenannten „Familientreffen“ versammelt, ein Video des ersten Treffens wurde der Allgemeinheit zu Verfügung gestellt. Nach gründlicher Lektüre aller veröffentlichten Stellungnahmen und Sichtung des zu Verfügung gestellten Videomaterials, ist es möglich auf ein paar Lehren einzugehen, die die evangelikale Christenheit und die Kirche als Ganzes aus dieser schwierigen Situation ziehen sollten.

Dieser Artikel konzentriert sich auf den Umgang der Kirche mit den Vorwürfen, Details der Vorwürfe, die von der Chicago Tribune ausführlich dargestellt werden, finden daher keine Berücksichtigung. Die deutsche Abteilung von Willow Creek hat mit einer eigenen Stellungnahme auf die Vorwürfe gegen Bill Hybels reagiert. Eine Liste weiterer Presseartikel zum Thema hat Lothar Krauss auf seinem Leiterblog gesammelt.

Die Eule setzt sich in einem Schwerpunkt mit dem Thema #ChurchToo auseinander. Dieser Artikel fragt darum danach, was sich für den zukünftigen Umgang mit Missbrauchsvorwürfen in Kirchen lernen lässt.

Sexualität an sich ist keine Sünde

Natürlich kann man sich fragen, ob die Berichterstattung der Tribune, das darauffolgende Medienecho und die öffentliche Entrüstung in einem guten Verhältnis zu dem in Rede stehenden Fehlverhalten stehen. Sollten die in der Tribune beschriebenen Vorwürfe zutreffen, wären sie an einem einzigartigen Schnittpunkt zwischen us-amerikanischer Arbeitswelt und evangelikaler Kirchenlandschaft geschehen. Nur dort können die im Vergleich zu anderen #MeToo-Fällen eher geringen Vorwürfe und die Unterstellung einer außerehelichen, jedoch einvernehmlichen Affäre (die beide Seiten heftig bestreiten) solch ein Chaos verursachen.

Nach eigener Aussage hat Bill Hybels durch die Vorgänge vor allem gelernt, die sog. „Billy-Graham-Regel“ noch härter für sich zur Anwendung zu bringen. Nichts ist dagegen einzuwenden, sich in dieser Form zu verpflichten. Aber die Regel, mit keiner anderen Frau als der eigenen Ehefrau alleine zu sein, verfehlt das eigentliche Problem. Die Regel schiebt die Verantwortung ganz der anwesenden Frau zu, als ob jede Begegnung mit dem anderen Geschlecht per se eine große Gefahr darstellt. Die eigene Versuchung wird allein als Werk der Frau oder „des Feindes“ dargestellt. Ich frage mich, wo die Verantwortung des Mannes, seinen eigenen hohen moralischen Maßstäben entsprechend zu handeln, überhaupt ins Spiel kommt?

Es gibt gute Gründe der „Billy-Graham-Regel“ nicht blind bis ins Extrem zu folgen, wie Andy Crouch in seinem Essay über die Celebrity-Macht der evangelikalen Kirchenfürsten darstellt. Der wichtigste ist sicher die sich einstellende Paranoia. Es ist doch vielsagend, dass Vizepräsident Mike Pence, selbst ein prominenter evangelikaler Christ, inmitten der #MeToo-Bewegung und selbst verwickelt in die schmuddelige Präsidentschaft Donald Trumps, öffentlich über die „Graham-Regel“ doziert, anstatt über die Verantwortung der Männer sich anständig zu benehmen. Mit öffentlichen Belehrungen zur „Graham-Regel“ anstatt stiller Befolgung derselben macht man Frauen zum Bauernopfer der Debatte.

Das Problem ist nicht die Sexualität, sondern der Machtmissbrauch. Der Unterschied zwischen einem scherzhaften Flirt unter Gleichgestellten (unter „Geschwistern“, wie Hybels meint) und einem Fehlverhalten ist die Macht, die Männer in Leitungspositionen über ihr Umfeld ausüben; in Hybels Fall über mehrere emotional bedürftige Frauen, die auf seine Hilfe angewiesen waren, um eine Anstellung oder Beförderung zu erhalten.

Wir sollten unsere Sexualität als Teil der guten Schöpfung Gottes annehmen. Jemanden attraktiv zu finden, sich an Erscheinung und Auftreten einer anderen Person zu erfreuen ist eine gottgewollte Eigenschaft des Menschen. In der Tat besteht aufgeklärte, erwachsene Sexualität darin, diesen Antrieb wahrzunehmen ohne ihm zwingend zu folgen. Solche Gefühle zu verleugnen bedeutet, sich den Gefahren auszuliefern, die sie ebenfalls mit sich bringen. Evangelikale werden auf die Schrift verweisen und darauf, dass Jesus selbst gelehrt habe, dass ein Mann schon Ehebruch begeht, wenn er eine andere Frau nur lüstern ansieht. Ich halte dem entgegen, dass es Jesus in der Bergpredigt vielmehr um die gerechte Gestaltung der Ehe geht, als darum eine ziemlich eindimensionale Moral zu bekräftigen.

Und von einem rein praktischen Standpunkt aus würde ich es vorziehen, dass Männer ihre Probleme im privaten Umfeld oder mit einem Seelsorger besprechen, anstatt sie Frauen aufzuzwingen. Ich bin mir sicher, die meisten Christen beobachten die immer neuen Skandale mit sexuellem Bezug, in die sich gerade christliche Führungsfiguren verwickelt sehen, mit einer Mischung aus Resignation und Furcht vor dem nächsten Einschlag.

Es ist Zeit, dass wir diese Ausbrüche unterdrückter Sexualität von frommen Männern als systemisch betrachten und nicht mehr als isolierte Einzelfälle verharmlosen. Besonders Christen sollten um die tiefgehende Wirkung von Sünde wissen, stattdessen führen wir alles auf persönliche Verfehlungen zurück. In diesem Sinn sind die USA immer noch ein erstaunlich christliches Land, geformt und gebunden durch das eigene protestantische und manchmal puritanische Erbe.

Macht braucht enge Grenzen

Über Sexualität zu reden anstatt über Macht ist eine Ablenkungsstrategie vieler Männer in Leitungspositionen. Als ich das Video des „Familientreffens“ der Willow-Creek-Gemeinde sah, wurde mir klar, dass die Ältesten, die Moderatoren und Hybels selbst die Diskussion am liebsten darauf begrenzen wollen, einzelne Vorwürfe je für sich zu widerlegen und ansonsten für Versöhnung zu werben, anstatt über die systemischen Fehler innerhalb einer Institution zu sprechen, die mehrere hundert Mitarbeiter beschäftigt und Millionen Dollar verwaltet.

Der Hauptvorwurf der Gruppe um Nancy und John Ortberg, die eine Liste von Vorwürfen an Hybel vorgelegt haben, ist der Mangel an unternehmerischer Verantwortung und einem geordneten Verfahren. In einem nach Erscheinen des Tribune-Reports veröffentlichten Artikel auf seinem Blog, reklamiert John Ortberg, dass die von den Ältesten in Auftrag gegebenen Untersuchungen „wirkliche Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit“ vermissen ließen. Hybels hätte nicht bereits zu einem Zeitpunkt informiert werden dürfen, zu dem er den Ausgang der Untersuchungen hätte beeinflussen können. Die Untersuchung hätte außerdem von einem wirklich unabhängigen „außenstehenden, erfahrenen Experten“ durchgeführt werden müssen.

Auf dem „Familientreffen“ bestand Pamela Orr, die im Namen des gesamten Ältestenrats sprach, darauf, dass die Ältesten genau dies sicherstellten, indem sie sich zuerst ohne Hybels trafen und dadurch, dass sie einen Anwalt mit der ersten Untersuchung (und dann weiteren) beauftragten, der selbst kein Mitglied der Kirche ist und als Experte für sexuellen Missbrauch am Arbeitsplatz gelten kann. Orr gab auf dem „Familientreffen“ außerdem bekannt, dass der Ältestenrat besonderen Wert darauf gelegt habe, dass der Anwalt selbst ein gläubiger Christ ist und eine Ahnung davon habe, wie Kirchen ihre Geschäfte regeln. Ortberg notiert dazu, dass die Kanzlei des Anwalts ausweislich der eigenen Firmendarstellung „ausschließlich in Vertretung von Managements“ tätig wird.

All das stellt das Ergebnis der Untersuchungen nicht in Frage, die laut den Ältesten Bill Hybels kein Fehlverhalten nachweisen konnten. Niemand außer den Ältesten, denen ein vollständiger Bericht ausgehändigt wurde, kann das beurteilen und man sollte von Spekulationen aus der Entfernung Abstand nehmen. Die Zeugenaussagen im Untersuchungsbericht wurden unter der Zusicherung der Anonymität gewährt, eine Veröffentlichung des Berichts ist darum nicht möglich. Die eigentlich wichtige Frage ist, warum die Ältesten überhaupt eine Untersuchung unter diesen Bedingungen anstrengten.

Offensichtlich stand der Schutz der Institution hier im Vordergrund, nicht das Hören auf die Geschichte der betreffenden Frau. Tatsächlich hatte sie ihren Vorwurf bereits zurückgezogen und verweigerte jede Mitarbeit an der Untersuchung. Der Fall dieser Frau ist mehr als tragisch zu nennen, weil sie in meinen Augen glaubhaft versichert, andere Gemeindemitglieder mit Falschaussagen über eine Affäre mit Hybels in die Irre geführt zu haben.

Es scheint sich so verhalten zu haben, dass der Ermittler nicht befugt oder Unwillens war zu untersuchen, ob nicht andere Mitarbeiterinnen oder Mitglieder der Willow-Creek-Bewegung ähnliche oder vergleichbare Erfahrungen wie die Frauen gemacht haben, deren Vorwürfe die Ortbergs vorgetragen haben. Wie John Ortberg notiert, „ist es sehr selten, dass es nur einen Vorfall solchen Fehlverhaltens gibt. Das Fehlen eines unterstützenden Prozesses führt dazu, dass andere wichtige Informationen zurückgehalten werden oder [mögliche Opfer] gar vor einer Meldung zurückschrecken“. Es ist unmöglich festzustellen, ob dies in diesem Fall eine Rolle gespielt hat, was im Umkehrschluss auch heißt, dass es der Untersuchung gar nicht gelingen konnte, Hybels von allen möglichen Unterstellungen freizusprechen.

Dem zu Grunde liegt leider die allzu häufige Weigerung evangelikaler und römisch-katholischer Kirchen und Organisationen, Außenstehenden tatsächliche Befugnisse und Verfahrenshoheit einzuräumen. Aber keine Gerichtsbarkeit, auch die in vielerlei Hinsicht fehleranfällige Justiz der USA, ist so ungeeignet derartige Untersuchungen durchzuführen wie es interne Kirchenorgane sind.

Emotionale Ablenkung

Auch wenn Hybels nie federführend Teil der Untersuchung war, wie Orr nachdrücklich klarstellte, so wusste er doch reichlich früh von den Anschuldigungen gegen ihn und nahm auch aktiv an der Kommunikation mit den ehemaligen Mitarbeitern teil, die sie vorbrachten. Das „Familientreffen“ selbst gibt davon Zeugnis, dass es nach wie vor keine absolute Trennung Hybels von den Angelegenheiten rund um die Untersuchungen gibt.

Er hat sich selbst und seiner Kirche keinen Gefallen damit getan, in diese Sache involviert zu bleiben. Statt ihm wäre der ebenfalls anwesende ehemalige Älteste der Willow Creek Community Church und jetzige Pastor von Willow Creek Chicago (der dort einen wegen sexuellen Missbrauchs gefeuerten Pastor ersetzte und selbst über Erfahrung im Personalwesen großer Unternehmen verfügt) ein besserer Vertreter seines Standpunkts und desjenigen der Kirche gewesen. Hybels emotionaler Auftritt jedenfalls hat schlicht davon abgelenkt, dass er alle vorgebrachten Anschuldigungen gegen ihn rund heraus als erstunken und erlogen bezeichnet – alle.

Seinen Widerspruch gegen die Anschuldigungen hätte besser eine Person ausrichten sollen, die möglichst große Unabhängigkeit verkörpert. Auf diese Weise hätte sich der Ältestenrat seine Glaubwürdigkeit erhalten. Stattdessen hat sich der Ältestenrat auf die Seite Hybels und gegen die Übermittler der Anschuldigungen gestellt, obwohl zum Anfang des „Familientreffens“ die anwesende Gemeinde noch vom Druck entlastet werden sollte, sich entweder auf die Seite Hybels oder der Ortbergs schlagen zu müssen.

Der Ältestenrat hat seine Funktion als unparteiischer Vermittler eingebüßt, selbst wenn er bis zum „Familientreffen“ in diesem Sinne agiert haben sollte. Hinter das beim „Familientreffen“ Gesagte kommen nun sowohl Hybels als auch der gesamte Ältestenrat nicht zurück. Die Ältesten hätten die Angelegenheit niemals soweit kommen lassen sollen. Aus meiner Sicht sind sie mit ihrem sicher gut gemeinten Versuch gescheitert, Schaden von Willow Creek abzuwenden, und zwar indem sie von vornherein zu viel Wert auf den Ruf der Institution und ihres Gründers legten.

Was uns zum eigentlichen Tabuthema bringt: Die Macht und den Einfluss den Bill Hybels nach wie vor in der Willow-Creek-Gemeinde und -Community ausübt und die (sicher nicht unverdiente) Bewunderung, die ihm von seinen Mitarbeitern und Mitgliedern der Kirche entgegengebracht wird. Als ich das Video des „Familientreffens“ sah, war ich mir nicht sicher, was überwiegt: Die Scheu davor, ihn öffentlich zum Wohle der Institution zu hinterfragen oder das Bedürfnis der Anwesenden nach Bestätigung.

Besonders Orr scheint nicht in der Lage zu sein, über ihre eigene Leitungsrolle ohne ein Lächeln auf den Lippen zu sprechen. Wann immer Hybels etwas ergänzen wollte – und sei es nur eine weitere emotionale Abweisung der Vorwürfe – wurde ihm dieses Privileg eingeräumt, ohne dass seinen Anklägern diese Möglichkeit gegeben wurde.

Dies ist in meinen Augen der große Fehler in der öffentlichen Handhabung des Skandals durch Willow Creek seit dem Erscheinen des Tribune-Artikels. Natürlich sind die Ankläger nicht mehr Mitglieder der Kirche und verfügen auch über keine Macht, sich selbst auf das Podium einzuladen, aber warum wurden sie nicht einfach zu einer solchen Veranstaltung dazu gebeten, die ganz offensichtlich als eine Art öffentliche, unparteiische Anhörung wahrgenommen werden sollte? Weil sie sich im Vorfeld nicht mit Hybels versöhnen wollten?

Weder die beiden Moderatoren, bei denen es sich um die Nachfolger Hybels handelte, in deren Hände er sein Lebenswerk gelegt hat, noch der anwesende ehemalige Älteste und jetzige Pastor von Willow Creek Chicago und die Vorsitzende des Ältestenrates Pamela Orr sind unbefangen. Sie alle verdanken Hybels und Willow Creek sehr viel, zu viel um völlig losgelöst davon zu agieren, was beiden möglicherweise passieren würde, stellte sich auch nur eine der heftig bestrittenen Anschuldigungen als wahr heraus.

Gefährlicher Prominenten-Kult

All das mag ausreichend erscheinen, wenn sich mit internen Angelegenheiten befasst wird, es ist aber völlig unzureichend im Falle einer öffentlichen Anhörung, bei der Vorwürfe von außerhalb der Organisation zur Sprache kommen, wie es das „Familientreffen“ war. Das nicht wahrgenommen zu haben ist nicht allein persönlichen Fehleinschätzungen der Beteiligten zuzuschreiben, sondern Symptom eines systemischen Versagens.

Wie Andy Crouch in seinem Essay zutreffend argumentiert, handelt es sich dabei um eine zu tiefe Verwicklung in einen schädlichen Prominenten-Kult, der gerade unter Evangelikalen den Pastor zu einer unantastbaren Instanz stilisiert. Dieser Mann spricht voller Vollmacht und es ist schlicht unvorstellbar, dass er nicht zu jeder Zeit so vorbildlich handelt, wie er es seinen Hörerinnen und Hörern nahe legt.

Auch die Gruppe derjenigen, die die Anschuldigungen vorgebracht haben, hat ihre Leitungsverantwortung vernachlässigt. Zumindest eine Frau wurde in eine Untersuchung hinein gezwungen, mit der sie nichts zu tun haben wollte. Der Wille, die Wahrheit ans Licht zu bringen, darf nicht dazu führen, die Privatsphäre beteiligter Personen zu verletzen. Dass es bis heute an einem umfassenden und glaubwürdigen Vorgehen mangelt, hat Willow Creek, Bill Hybels und auch denjenigen geschadet, die die Vorwürfe vorgebracht haben.

Die Geschichten der Frauen

Ob nun die Anschuldigungen der Wahrheit entsprechen oder nicht, dies ist ein Tag der Abrechnung für die evangelikale Gemeinschaft. Wenn Evangelikale sich dieser Tage an Leben und Werk Billy Grahams erinnern, muss gleichzeitig von den aktuellen Anführern der Evangelikalen Rechenschaft abgelegt werden, und noch mehr braucht es ein neues Bewusstsein für die eigene, persönliche Verantwortung.

Mächtige Männer müssen zu ihrem Handeln und Versagen stehen. Älteste dürfen sich nicht dem Schutz ihrer Idole oder verehrter Leiter verschreiben, sondern dem Schutz der Institutionen und der Menschen, die in ihnen leben und arbeiten. Die doppelzüngige Verurteilung der Sexualität muss aufhören. Opfer – auch vermutliche Opfer – verdienen das Vertrauen und Mitgefühl von Kirchenführern und der Öffentlichkeit.

Bill Hybels und die Willow-Creek-Leitung rufen zur Versöhnung auf. Wahre biblische Versöhnung beginnt mit dem Bekennen der eigenen Verfehlungen. Sie umfasst außerdem den Kampf gegen ungerechte Ordnungen. John Ortberg notiert, dass es sich „nicht um ein Problem gegenseitiger Vergebung zwischen ihm und Bill Hybels handelt. […] Die Idee, wir hätten uns verschworen und diese Geschichten produziert oder provoziert ist falsch und eine Ablenkung. Jeder Ruf nach Versöhnung dient der Ablenkung von der wahren Geschichte. Die Geschichten der Frauen sind unser wichtigstes Anliegen.


Update:

Bill Hybels ist am Dienstag (10.04.2018) von seinen Aufgaben und Ämtern zurückgetreten, nachdem mehrere Personen ihm und den Ältesten erneut vorgeworfen hatten, die Geschichten der Frauen – auch in den „Familientreffen“ – falsch wiedergegeben zu haben. Hybels äußerte Bedauern darüber, dass sein Verhalten in der Vergangenheit Anlass zu Missverständnissen geboten hat. Mit seinem Rücktritt will er weiteren Schaden von Willow Creek abwenden.

Philipp Greifenstein

Philipp stammt aus Dresden, wohnt in Lutherstadt Eisleben und ist bei uns für die Artikelplanung zuständig. Außerdem schreibt er die Kolumne Unter Heiden. Philipp führt seinen eigenen Blog und ist als @rockToamna auf Twitter.

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