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Gute Kameraden? – Die #LaTdH vom 10. Mai

Erinnerung an das Ende des 2. Weltkrieges mit Problemen und Wünschen für die Zukunft. Außerdem: Kirche während Corona, Stimmungsschwankungen und die Wege des HERRn.

Debatte

75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges – Frank-Walter Steinmeier (bundespraesident.de)

Zum 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 8. Mai an der Neuen Wache in Berlin eine Rede gehalten:

Man kann dieses Land nur mit gebrochenem Herzen lieben. Wer das nicht erträgt, wer einen Schlussstrich fordert, der verdrängt nicht nur die Katastrophe von Krieg und NS-Diktatur. Der entwertet auch all das Gute, das wir seither errungen haben – der verleugnet sogar den Wesenskern unserer Demokratie.

Die heimliche deutsche Hymne – Kurt Oesterle (BDZV)

Zum Abschluss der Gedenkfeier in Berlin spielte ein Trompeter der Bundeswehr die Melodie des Liedes „Der gute Kamerad“. Bis in die Gegenwart hat das Lied sich im kulturellen Gedächtnis der Deutschen gehalten und wird am Volkstrauertag, Beerdigungen oder anderen Totenehrungen gespielt – gleichzeitig aber immer wieder kritisch angefragt.

Im Schwäbischen Tagblatt (@tagblatt) hat der bei Walter Jens promovierte Germanist und Journalist Kurt Oesterle bereits 1997 die spannende, ambivalente Geschichte des Musikstücks in einem aufwändig recherchierten Artikel rekonstruiert, für den ihm der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (@BdzvPresse) den Journalistenpreis der deutschen Zeitungen (Theodor-Wolff-Preis) verlieh:

Oesterle beschreibt die vielfältige Wirkungsgeschichte des 1809 in Tübingen entstandenen Liedes von Ludwig Uhland in der Melodie von Friedrich Silcher (1825): „Ich hatt einen Kameraden“. Sie reicht von der Verbrämung des Todes im Krieg und auf angeordneten „Heldengedenkfeiern“, über persönliche Trauer und den Volkstrauertag der Bundesrepublik bis hin zum Frontgespenst in Heiner Müllers Werk und einem Kassiber Gudrun Ensslins in der RAF. Diese Recherche bezeugt die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit Krieg und Frieden, mit Trauer und der Unfähigkeit zu trauern, gerade in unserem Land.

Der schärfste Bruch in der deutschen Geschichte – Nils Minkmar (DER SPIEGEL)

Besiegt und beschämt, nicht befreit fühlten sich die meisten Deutschen, als der Zweite Weltkrieg endete, schreibt Nils Minkmar (@nminkmar) in seinem Essay im SPIEGEL (@derspiegel):

Die totale Kapitulation der Wehrmacht, die am 8. Mai 1945 in Kraft trat, kam spät. Aber sie war nur deswegen total, weil sie so spät kam. Wäre Hitler dem Attentat am 20. Juli 1944 zum Opfer gefallen, hätte sich womöglich ein Rest der alten Ordnung hinübergerettet. Der alte Adel, die preußischen Beamten und Grundeigentümer, die völkischen Eliten und Ruhrbarone hätten einen für sie günstigeren Frieden aushandeln können, Hitler wäre als Einzeltäter ausgemacht worden, und Deutschland wäre auf dem fatal antiliberalen Kurs geblieben, auf den es sich 1871 begeben hatte.

Der erzwungene Bruch sei „unzweifelhaft ein Segen“ gewesen, nur so hätten die Deutschen „die Spielregeln der Demokratie“ (wieder) lernen können. Minkmar schildert die verschlungenen Wege der „Vergangenheitsbewältigung“, geprägt von einer „fast kindischen Mischung aus Schuldbewusstsein und Selbstmitleid“, mit Revanchismus und Antikommunismus im Westen, berufsmäßigem Antifaschismus im Osten Deutschlands. Erst nach und nach stieg das Interesse an Aufklärung und Aufarbeitung, zentral sei die „kühle, kühne Rede“ Richard von Weizsäckers vom 8. Mai 1985 gewesen.

Heute wachse eine neue Sehnsucht nach Macht und starken Männern – und rechte Propaganda lebe wieder auf. Gegen ein „gefährliches Machtvakuum im Westen“ empfiehlt Minkmar die Rückbesinnung auf die Ideale der Europäischen Einigung:

Die Macht Europas zu stärken, symbolisch und persönlich sichtbar zu machen, sie juristisch und ökonomisch so auszustatten, dass sich die Europäer beschützt fühlen, ist von nun an die zentrale Aufgabe deutscher Politik. Nur ein starkes Europa, ein viel stärkeres als bisher, vermag die Kräfte zu bannen, die einst zum 8. Mai 1945 geführt haben.

Wir können den 8. Mai nicht „feiern“ – Volker Resing (katholisch.de)

Der 8. Mai könne nicht gefeiert werden, stimmt Volker Resing (@Volker_0409) dem verstorbenen Alt-Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker zu. Eine ähnliche Haltung scheine auf den ersten Blick auch AfD-Politiker Alexander Gauland zu haben – doch es gäbe einen entscheidenden Unterschied, schreibt der Chefredakteur der Herder-Korrespondenz in seinem Standpunkt auf @katholisch_de:

Der 8. Mai ist das symbolische Datum für das Ende des Schreckens, dabei ist zunächst völlig egal, wie schrecklich die Folgen gewesen sein mögen, etwa durch Zerstörung, Vertreibung oder Militärherrschaft. Zunächst ist für die Bewertung egal, dass in der Folge der Diktator Josef Stalin mit dem gleichen Symbol seine Herrschaft zu stützen vermochte. Der „Tag der Befreiung“ wurde auch in der DDR ideologisch missbraucht. Dennoch die „Befreiung“ nur auf die KZ-Insassen zu reduzieren und die „Niederlage“ als Verlust von „Gestaltungsmöglichkeiten“ zu beschreiben, verdreht die Weltgeschichte ins absurde bis demagogische. (…)

Und der 8. Mai war und bleibt für uns gewiss der Tag der Befreiung von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, der unser heutiges Leben, wie wir es kennen, erst möglich gemacht hat.

Man muss den Preis der Freiheit kennen! – Jaap Robben (DLF Kultur)

Sich an Schuld erinnern, aber darüber hinaus auch die Befreiung und die Freiheit würdigen: Das rät der niederländische Autor Jaap Robben (@JaapRobben). Dass dies in Deutschland so wenig geschieht, wundert ihn:

Das erscheint mir gefährlich, der Keim eines Krieges liegt oft im vorangegangenen Krieg. Vielleicht würde es helfen, mehr über die Geschichte der Freiheit, über das Ende des Krieges zu erfahren. Das würde an den schrecklichen Tatsachen nichts ändern, aber es würde mehr Licht geben, um die dunkle Vergangenheit betrachten zu können.

Im Kriegsende liegt nämlich die Grundlage dafür, wer Sie sind und wer Sie sein dürfen. Diejenigen, die verwundbar sind, werden beschützt. Sie sind frei zu glauben, was immer Sie glauben wollen. Sie können lieben, wen immer Sie lieben wollen. Aber wie kann die jüngste Generation der Deutschen wissen, was hier passiert ist, wenn ein großer Teil dieser Vergangenheit so unsichtbar ist? Woher weiß man, dass man auf die Freiheit achten muss, wenn man nicht weiß, was sie gekostet hat?

Vater vergib! Die Versöhnungsarbeit der Nagelkreuz-Gemeinschaft – Michael Hollenbach (hr2)

Nach dem deutschen Bombenangriff auf Coventry im November 1940 rief der Dompropst der Stadt in einer Radioandacht zur Versöhnung auf mit den Worten: „Vater vergib!“ Aus drei mittelalterlichen Zimmermannsnägeln der zerstörten Kirche wurde ein Kreuz geformt: das Nagel-Kreuz.

Nach dem Krieg entstand aus diesem Aufruf ein Netzwerk von Gemeinden und Gruppen, denen es darum geht, die Wunden der Geschichte zu heilen, mit Verschiedenheiten zu leben und an einer Kultur des Friedens zu bauen – mit dem Schwerpunkt der Versöhnung. Michael Hollenbach stellt die sogenannte „Nagelkreuz-Gemeinschaft“ in seinem Podcast „hr2 Camino – Religionen auf dem Weg“ vor.

nachgefasst

„Wir setzen Gründlichkeit vor Schnelligkeit“ – Interview mit Kirsten Fehrs (epd)

Die Evangelische Kirche in Deutschland (@EKD) will ab Oktober mit übergreifenden Studien zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der Kirche beginnen. Man sei gerade in Verhandlungen mit einem Forscherverbund, die bis zum Sommer abgeschlossen sein sollen, so die Sprecherin des Beauftragtenrats der EKD, Bischöfin Kirsten Fehrs, im Interview:

Wir wollen mit den Studien klären, was zum Beispiel im Unterschied zur katholischen Kirche bei uns besondere Risikofaktoren für Missbrauch sind, etwa in Bezug auf Kinder- und Jugendarbeit, Jugendfreizeiten und Pfadfinderarbeit. Wir planen, binnen drei Jahren zu Ergebnissen zu kommen, sofern man das von heute aus sagen kann. Denn das ist in wissenschaftlichen Zeithorizonten äußerst knapp bemessen.

Am Prinzip der individuellen Aufarbeitung, das die EKD-Synode im November 2018 (vgl. dazu der Überblick hier in der Eule) mit einem Maßnahmenpaket zur systematischen Aufarbeitung beschlossen hatte, soll festgehalten werden.

Buntes

Soziale Orden während Corona: Große Einschränkungen und neue Ideen – Melanie Ploch und Christoph Brüwer (katholisch.de)

In vielen Orden zählt es schon seit Jahrhunderten zur Hauptaufgabe, sich Armen und Kranken zu widmen. Doch die Corona-Krise erschwert ihnen diese Tätigkeit – oder lässt sie manchmal sogar völlig ruhen. Wie gehen sie damit um? @katholisch_de stellt vier kleinere Ordensgemeinschaften vor – und beschreibt, inwiefern sich deren Arbeit und Leben während der Corona-Krise verändert hat.

Ebenfalls dort zu finden: ein Bericht über eine mittelalterliche Bruderschaft im nordfranzösischen Städtchen Béthune, die seit über 800 Jahren den Auftrag eines Heiligen ausführt: Ein würdevolles Begräbnis für jeden Menschen.

Seelsorge in der Coronakrise: Solidarität und Hoffnung – Johann Pock (theocar.network)

Seelsorge gehört zu den kirchlichen Kernaufgaben: die Sorge darum, dass es Menschen gut geht; die Sorge um Heilung. Selten wurde in den Medien so viel über Krankheit und Heilung berichtet und diskutiert – allerdings fokussiert auf die Corona-Erkrankungen und die Heilungsmöglichkeiten.

Der mögliche Beitrag der klassischen seelsorglichen Tätigkeiten komme darin aber kaum vor, kritisiert Johann Pock (@pock_j), Professor für Pastoraltheologie und Homiletik an der Universität Wien, in seinem Beitrag im Blog „theocare.network – Theologie im Zeichen von (Post)Corona„. Vor allem dürfe die aktuelle Situation nicht schöngeredet werden:

Als „Chance“; als Möglichkeit, sich auf „das Wesentliche“ zu konzentrieren; als die Gelegenheit, mehr Zeit in der Partnerschaft zu verbringen etc. Das mag für einzelne durchaus auch stimmen. Was aber ist mit jenen, denen es effektiv dreckig geht? Denen daheim die Decke auf den Kopf fällt? Die nicht die Kraft und Lust haben, zum Hörer zu greifen und sich ihr Leid „von der Seele“ zu reden? (…)

Und was es nun auch braucht, ist die Förderung der Kompetenz aller Christinnen und Christen, selbst Seelsorgerinnen und Seelsorger zu sein. Denn der eigentliche Seelsorger ist Gott selbst – doch die Sorge um das Heil des Nächsten ist nichts, was nur Hauptamtlichen zukommt oder nur von ihnen zu erwarten ist. In Ergänzung zur liturgischen Hauskirche ist auch Seelsorge einer der Aufträge an ChristInnen für ihren Lebensbereich.

Warum es leichter ist, kirchliche COVID-19-Entscheidungen im Nachhinein zu kritisieren als sie zu fällen, warum es hilfreich wäre, das Ringen um Richtlinien transparent zu machen, und warum nach Corona vielleicht doch vieles wieder so sein wird wie zuvor, erklärt am gleichen Ort der Wiener Theologe Erhard Lesacher.

Der närrische Saum

In der vergangenen Woche gab es vom närrischen Saum des römischen Katholizismus dann noch eine bizarre Wortmeldung zur Coronakrise: In seinem neuen „Manifest“ sucht der frühere päpstliche Nuntius Erzbischof Carlo Maria Viganò zusammen mit Kardinal Gerhard Ludwig Müller, dem ehemaligen Präfekt der Glaubenskongregation, den Schulterschluss mit Verschwörungsmythikern und Antisemiten, Esoterikern und Impfgegnern.

Der wirre Text soll hier nicht durch Verlinkung oder Zitierung weitere Verbreitung finden. Stattdessen sei auf zwei römisch-katholische Stimmen der Vernunft verwiesen: Felix Neumann (@fxneumann) will in seinem Beitrag die rechtsgläubischen Äußerungen nicht mehr als „Kuriositäten einer traditionalistischen Glaubenswelt“ abtun: Hier sei man „endgültig ins Lager des Obskurantismus abgedriftet“.

Scharfe Kritik gab es via Facebook-Post auch vom wackeren Generalvikar des Bistums Essen, Klaus Pfeffer (@PfefferKlaus). Zum Redaktionsschluss (Samstag, 22:50 Uhr) liegt allerdings (noch) keine Erwiderung irgendeines deutschen Bischofs vor – trotzdem es Kardinal Müller sogar auf die Titelseite der gestrigen BILD geschafft hat.

Die Wege des Herrn – Staffel 1 & 2 (ARTE)

Familie Krogh steht in einer langen Tradition von Pfarrern. Der charismatische Vater Johannes (gespielt von Lars Mikkelsen) ist dabei, Bischof von Kopenhagen zu werden, der jüngere Sohn August ist in die väterlichen Fußstapfen getreten und hat eine Pfarrstelle inne, während der ältere Sohn Christian mit vielem hadert und von der Business School geschmissen wurde.

Adam Price, Schöpfer der Politserie „Borgen“, hat sich mit der Serie „Die Wege des Herrn“ der Spiritualität zugewendet. Die erste Staffel (vgl. dazu auch der Hinweis in den #LaTdH vom 2. Dezember 2018) ist vom 2. Mai bis 7. Juni bei ARTE (@ARTEde) online verfügbar. Alle Folgen der 2. Staffel folgen ab dem 7. Mai und sind bis zum 12. Juni in der Mediathek zu finden.

Bibel

Stimmungsumschwung: Mit Psalm 13 aus der Pandemie – Till Magnus Steiner (Dei Verbum)

Kaum sind die ersten „Lockerungen“ in den einzelnen Bundesländern angelaufen, wollen viele möglichst schnell zum normalen Alltag zurück. Oder gehört das Coronavirus nun – zumindest bis es einen Impfstoff gibt – zu unserem Alltag? Abgewogen wird jetzt zwischen wirtschaftlichem Gewinn und dem Schutz Gefährdeter. Der Weg von der Panik zur Vergessenheit ist ein schmaler Grad: Plötzlich wird aus der Weltuntergangsstimmung die Planung des Sommerurlaubs.

Ein solcher Stimmungsumschwung sei denjenigen, die Psalmen beten, wohlvertraut, erinnert der Alttestamentler Till Magnus Steiner (@TillMSteiner) im Bibel-Blog Dei Verbum (@Verbum_Dei). Aus der schmerzenden Klage könne scheinbar von einem Moment auf den anderen ein Loblied werden, schreibt Steiner in der Auslegung von Psalm 13, einem Gebetsprozess „in zeitlich geraffter Form“:

Der Beter durchläuft drei Stadien: Not – Bitte – Gewissheit. Doch die gewonnene Erhörungsgewissheit hebt weder die Worte der Klage noch der Bitte auf. Der Beter steht sozusagen am Ende des Psalms in einem Zwischenzustand und wartet frohen Mutes, aber noch inmitten des Leids auf die kommende Antwort Gottes. Psalm 13 mag kurz sein, aber die dahinterstehende Realität kann doch ein langer Prozess sein. Und die sehnsüchtige Frage „Wie lange noch?“ führt nicht direkt zum Heil.

Predigt

Ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs – Heinrich Bedford-Strohm und Georg Bätzing

Mit dem Appell, das Geschenk des Friedens zu wahren und aus der Vergangenheit zu lernen, wurde am 8. Mai 2020 ein ökumenischer Gottesdienst im Berliner Dom gefeiert. Damit gedachten die Kirchen des Endes des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren. Der in der ARD übertragene Gottesdienst stand unter dem Leitwort „Frieden!“

In seiner Predigt betonte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, @Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, die bleibende deutsche Verantwortung für die unzähligen Toten:

Deutschland bleibt auch 75 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges von der Schuld gezeichnet. Gegen das Vergessen und gegen alle Relativierung sagen wir: Ja, wir sind schuldig geworden. Wir haben ganz Europa und weite Teile der Welt ins Elend gestürzt. Und dankbar fügen wir hinzu: Aber unsere Geschichte ist weitergegangen. Das Kainsmal auf dem Angesicht unseres Volkes hat nicht zu ewiger Verwerfung geführt. Unsere ehemaligen Feinde sind wieder auf uns zugegangen. Wir durften ihnen wieder in die Augen sehen. Sie sind uns zu Freunden geworden.

Der Vorsitzende der römisch-katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, betonte:

Wir Christen sind überzeugt: Gott nimmt uns in die Verantwortung für den Frieden. Das gilt auch heute. Die Kriege in Syrien und in zahlreichen anderen Ländern des Nahen Ostens, der Krieg in der Ukraine, die Gewalt an so vielen Orten der Welt, die Toten im Mittelmeer – all die Schrecken unserer Zeit fordern uns heraus. Wir neigen – quasi instinktiv – dazu, den Blick abzuwenden. Aber der Friede Jesu und die uns geschenkte Hoffnung erlauben uns keine Kleinmütigkeit und ängstliche Selbstbezogenheit. Wir sind in die Welt gesandt.

Ein guter Satz

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