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Ich glaube, es hackt! – Die #LaTdH vom 29. März

Die Corona-Krise in Gesellschaft und Kirche – wo stehen wir? Außerdem: Höllische Zustände auf Lesbos, ein Hack für die Zukunft der Kirche und theologisches Skispringen.

Debatte

Corona – wie ist die Lage?

Die Fieberkurven – Volkart Wildermuth (DLF)

Im Corona-Zeitalter sind wir alle zahlensüchtig: Wie viele Menschen sind in Deutschland infiziert? Wie entwickeln sich die Fallzahlen? Nähern wir uns italienischen Verhältnissen? Wie die Zahlen zu bewerten sind – das versucht ein Überblick beim Deutschlandfunk (@DLF) zu vermitteln.

„Wenn die Lieferketten reißen, bekommt niemand mehr ein Beatmungsgerät“ – Interview mit Stefan Dräger (WELT) 

Stefan Dräger ist Chef des weltweit wichtigsten Herstellers von Beatmungsgeräten – und kämpft in der Corona-Krise mit einer überwältigenden Nachfrage. Er muss entscheiden, wer die Geräte bekommt. Im Interview mit der WELT (@welt) gibt er besonnene Antworten:

WELT „Wie bekommt die Welt das Problem in den Griff?“

Dräger: „Gesunder Menschenverstand und Nächstenliebe sind jetzt noch wichtiger als Ingenieurskunst und viel Geld. Nur mit solchen menschlichen Tugenden werden wir zu richtigen Entscheidungen kommen.“

Sancta Corona, ora pro nobis – Maximilian Steinbeis (Verfassungsblog)

Noch ist die Corona-Krise gar nicht so richtig da, in Deutschland zumindest. Noch reicht das Klopapier. Noch sind wir selbst nicht krank. Voll ausgebrochen sei dagegen die Krise des Rechts- und Verfassungsstaates schreibt Maximilian Steinbeis in seinem aktuellen Editorial für den @Verfassungsblog, der fast im Stundentakt lesenswerte juristische Beiträge zu aktuellen Entwicklungen rund um die Bekämpfung der Pandemie veröffentlicht:

Die Krise hat sämtliche Ebenen des Rechts- und Verfassungsstaates befallen, vom einfachen Gesetzesvorbehalt bis zur Geltung der Verfassung in der „Stunde der Not“ generell. Und wenn bereits diese Feststellung von manchen als pedantischer Juristenkram, als unsolidarisch oder gar als verantwortungslos skandalisiert wird, dann scheint mir dies nur ein um so deutlicheres Symptom dafür zu sein, wie schwindelerregend hoch die Körpertemperatur bereits gestiegen ist.

Eine neue Zeit? Beobachtungen zur Corona-Pandemie – Wolfgang Sofsky (Neue Zürcher Zeitung)

Nach Corona wird nichts mehr sein wie zuvor, meint der Soziologe Wolfgang Sofsky in der @NZZ. Nach der ersten Phase der Vertuschung, Verleugnung und Verharmlosung, in denen sich Obrigkeit und Untertanen einig wussten, wurden binnen weniger Tage Maßnahmen verhängt, die über die klassischen Methoden der Seuchenquarantäne hinausgehen:

In Windeseile verflüchtigen sich Werte, die kurz zuvor noch hoch gehandelt worden waren. Aktienwerte verdampfen, Tickets verfallen, Freiheitswerte verfliegen, Tugendwerte verdunsten, Kulturwerte verschwinden. Versammlungen sind verboten, religiöse Andachten untersagt, die Bewegungsfreiheit unterbunden. Das Soziale wird ausgetrocknet, die Kultur als kollektives Erlebnis abgeschafft, die Religion vor den Hausaltar verbannt. Es genügt das Gerücht eines Versorgungsengpasses, und sofort bricht sich der Egoismus des Überlebens Bahn. (…)

Die beharrlichen Appelle an Gelassenheit und Solidarität wären unnötig, grassierte nicht ein Klima von Argwohn, Ängstlichkeit und Habgier.

Corona – wie reagieren die Kirchen?

Schwierige Ohnmacht – Ulrike Wagner-Rau (feinschwarz.net)

In der aktuellen Situation erleben wir die grundlegende Unverfügbarkeit des Lebens in besonders eindrücklicher Weise. Ulrike Wagner-Rau, Professorin i.R. für Praktische Theologie in Marburg, bedenkt, wie darüber – auch im Kontext der Seelsorge – zu sprechen wäre:

In der Seelsorge ist es das Schwerste, die Ohnmacht ertragen zu lernen. Alle wollen trösten und Mut machen und suchen das richtige Wort. Aber oft gibt es das gar nicht. Wenn man das verinnerlicht, kann man gemeinsam die Ohnmacht, die Angst und den Schmerz aushalten oder Wege suchen, die dem Nichts-tun-Können eine Form geben. Dann kommt irgendwann der Mut zum nächsten Schritt – meistens jedenfalls.

Ein Retrokatholizismus, der gerade fröhliche Urständ feiert – Julia Knop (Theologie aktuell)

Die Erfahrung von Natur- und menschengemachten Katastrophen hat die Theologie zurückhaltend werden lassen, was umfassende Welterklärungen angeht. Julia Knop, Professorin für Dogmatik in Erfurt (@KThF_Erfurt), sieht angesichts der Coronakrise die Gefahr einer kirchlichen Rückentwicklung:

Theologie steht dafür ein, dass die Klage angesichts hunderttausendfacher Infektionen und zigtausender Toter, die isoliert und trostlos starben, nicht verstummt. Sie steht auch in der Verantwortung, kirchliches Leben kritisch zu begleiten und ggf. auf problematische Entwicklungen hinzuweisen. Magische Restbestände und regressive Muster, die einen fatalen Trost versprechen, sind theologisch zu dekonstruieren. (…)

Nicht wenige Katholik*innen sind ernsthaft verstört angesichts des Retrokatholizismus, der gerade fröhliche Urständ feiert. Abseits solcher Angebote (er-)finden Menschen derzeit kreativ und eigenständig neue Formen von Gebet und Solidarität, die sie untereinander und mit Gott verbinden. Angehörige verschiedener Konfessionen und Religionen artikulieren in Gedanken, Worten und Werken ihr Leben vor Gott. Sie muten ihm ihre Verunsicherung, ihre Einsamkeit und ihre Toten zu.

Gottesdienst ist Gemeinschaft: aber nicht immer an einem Ort – Ralf Peter Reimann (theonet.de)

Online-Gottesdienste stehen auf einmal hoch im Kurs, analysiert Ralf Peter Reimann (@ralpe), Internet-Beauftragter der Evangelischen Kirche im Rheinland (@ekir_de) in seinem Blog TheoNet:

Ich bin gespannt, wie und ob das langfristig das Gemeindenleben verändern wird. Werden nach der Corona-Krise die online ausprobierten Interaktionsformen Eingang in Gemeindegottesdienste finden, wenn diese wieder in den Kirchen stattfinden? Wir werden es sehen.

Eine Lehre aus der Krise: Die Kirche hat keine digitale Infrastruktur – Tilmann Kleinjung (katholisch.de)

Gestreamte Gottesdienste und Stundengebete auf YouTube – täglich kommen neue spirituelle Angebote hinzu. Doch viele werden die Gläubigen nie erreichen. Denn die Kirche hat in den letzten Jahren Entscheidendes versäumt, kommentiert Tilmann Kleinjung:

Natürlich, es gibt twitternde Bischöfe, fromme „Sinnfluencer“, Online-Andachten – digitale Leuchtturmprojekte von Interessierten für Interessierte. Doch das Angebot der Pfarrgemeinden vor Ort konzentriert sich nahezu ausschließlich auf den wöchentlichen Veranstaltungskalender mit dem Sonntagsgottesdienst als Mittelpunkt der Gemeindeaktivitäten. (…) Die Kirchen beherrschen nicht einmal das kleine Einmaleins des Internetzeitalters: Die wenigsten Gemeinden informieren über Newsletter, die wenigsten haben ansprechende Webseiten. Das war schon vor der Corona-Krise ärgerlich, in diesen Tagen rächt es sich bitter.

Wenn es Kirche jetzt ernst mit den Menschen meint … – Thomas Arnold (katholisch.de)

Eine Kerze ins Fenster stellen und das Vaterunser beten: In der aktuellen Situation kann Glaube Trost spenden und Hoffnung machen. Doch die Kirche habe noch weitere Ressourcen, die sie konkret für die Menschen einsetzen kann, schreibt Thomas Arnold (@academy_arnold), Leiter der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen:

Wenn die Kirche es mit den Menschen ernst meint, kann sie jetzt sammeln, was sie in früheren Zeiten über Verletzlichkeit in Tod und Krankheit, Trost im Leid, Freiheit angesichts dominierender Staaten, Solidarität bei knappen Ressourcen und Nähe in Zeiten der Distanz schon gedacht hat. Nicht losplappern. Sondern nachdenken. Um für den Tag bereit zu sein, wenn die Menschen ihre Erfahrungen deuten wollen. Denn der Kirche darf es nicht darum gehen, lediglich Freiräume im Tagesablauf zu füllen. Stattdessen muss sie den Menschen wirklich Tragendes anbieten.

nachgefasst

„Moria ist die Hölle“ – Protokoll: Andrea Backhaus (ZEITonline)

DIE ZEIT hatte per WhatsApp Kontakt ins griechische Flüchtlingslager Moria (vgl. #LaTdH von letzter Woche). Der afghanische Zahnarzthelfer Farid warnt: Erreicht das Coronavirus das Lager auf der Insel Lesbos, werden viele Geflüchtete sterben. Er lebt mit rund 20.000 anderen dort:

Die Versorgungslage in Moria ist furchtbar. Es gibt zu wenig Essen und nicht genug Trinkwasser, überhaupt gibt es zu wenig fließendes Wasser. Wir können weder uns noch unsere Kleidung waschen. Man muss auf alles warten, von morgens bis abends. Man muss anstehen, um auf Toilette zu gehen oder zu duschen, man muss sehr lange warten, um etwas zu essen zu bekommen. Die sanitären Anlagen sind eine Katastrophe. Niemand ist gern hier. Moria ist ein Ort, an dem Menschenrechte verletzt werden.

Die größte Bedrohung ist für uns nun das Coronavirus. Die Flüchtlinge haben sehr große Angst vor einer Ausbreitung im Lager. Noch gibt es keinen bestätigten Fall, aber wir wissen genau: Wenn das Virus bei uns ankommt, werden sehr viele Menschen sterben. Zum einen, weil das Lager völlig überfüllt ist und sich das Virus extrem schnell verbreiten wird. Zum anderen, weil es keine medizinische Ausstattung gibt, um einer Infektion vorzubeugen und den Menschen im Krankheitsfall zu helfen. Die hygienischen Bedingungen sind so schlecht, dass sich niemand vor einer Ansteckung schützen kann. Alle sagen, man muss seine Hände waschen und Abstand halten. Wie sollen wir das in Moria machen?

Viele der Bewohner sind depressiv, sie haben keine Hoffnung mehr, dass sich ihre Lage noch verbessert. Wir sitzen auf Lesbos fest.

Amnesty international (@amnesty_de) appelliert mit einer Petition an die Bundesregierung: Jetzt Menschen aus den Lagern in Griechenland evakuieren!

Chance oder Schande? – Streitgespräch zwischen Gerald Knaus und Günter Burkhardt (DIE ZEIT) 

An den griechischen Grenzen spielt sich wieder ein Flüchtlingsdrama ab: Braucht die EU ein neues Abkommen mit der Türkei – oder sind das schmutzige Deals? Darüber streitet Gerald Knaus, Leiter des Thinktanks „European Stability Initiative“ (@ESI_eu) und Erfinder des Flüchtlingsdeals mit der Türkei, mit Günter Burkhardt, Geschäftsführer von @ProAsyl, in der ZEIT:

Knaus: Es wird keine gemeinsame Lösung aller EU-Staaten geben. Es braucht eine Koalition. Aber in einer Zeit, in der wir wegen des Virus irreguläre Migration vermeiden müssen, kann niemand wollen, dass Zehntausende mit Booten erst auf die Inseln und dann aufs europäische Festland kommen. Es wäre viel besser, wir hätten ein Abkommen und nähmen Menschen aus der Türkei in einem geordneten Verfahren auf, zu dem ja auch eine Gesundheitsprüfung gehört. Wir brauchen in den nächsten Tagen eine Einigung. Ansonsten fürchte ich, dass das Asylrecht dieses Jahr in der Ägäis ertrinken wird.

Burkhardt: Wenn sich aufnahmefähige EU-Staaten aus der Verantwortung stehlen, ertrinkt nicht nur das Asylrecht. Es werden zivilisatorische Mindeststandards und der Rechtsstaat außer Kraft gesetzt. Wir brauchen Menschenrechte statt Deals.

Buntes

Geheimnis des geliebten Hirten: 40. Todestag von Oscar Romero – Peter Bürger (feinschwarz.net)

Am 24. März 1980 wurde Oscar Romero, Erzbischof von San Salvador, ermordet. Sofort erfolgte seine Heiligsprechung durch Obdachlose am Bischofssitz, die Armen Lateinamerikas und eine universale „Kirche von unten“. Romeros Weg als Hirte einer verfolgten Gemeinde zeuge von erstaunlichen Lernprozessen, erinnert Peter Bürger bei @feinschwarz_net.

Der Theologe und examinierte Krankenpfleger ist überzeugt, das Vorbild des vor 40 Jahren am Altar erschossenen Märtyrers eröffne der römisch-katholischen Weltkirche eine Perspektive der Befreiung aus jenem Klerikalismus, der die Lernunfähigkeit der Hierarchie noch immer zementiere:

Die Kirche der Reichen – als historische und soziologische Realität – geht mit einer klerikalen Ideologie einher. Sie postuliert eine besondere Klasse exklusiver „Wahrheitsbesitzer“. Durch ihre sakralen Herrschaftsansprüche produziert sie unentwegt Mangel (bis hin zum faktischen Verschwinden der Sakramente aus dem Leben von vielen Millionen Christinnen und Christen).

Im geistlichen Sinn ist die Kirche der Armen hingegen ein Raum, in dem alle gemeinschaftlich die Schönheit ihrer miteinander geteilten Bedürftigkeit entdecken dürfen. Hier werden Bischöfe und andere Diener des Gottesvolkes sich nie als „Geber aller guten Gaben“ oder Verwalter von Mangel verstehen. Stattdessen werden sie unentwegt ins Staunen geraten über die zahllosen Reichtümer in der Gemeinde Jesu, die sie noch nicht kannten.

Lesenswert dazu auch das Interview von Vera Rüttimann mit dem Lateinamerika-Kenner Josef Estermann bei @kathch.

#GlaubenGemeinsam: Hackathon will christliche Gemeinschaften reloaden (evangelisch.de)

Gemeinde und Glaube wird vielfältig gelebt. Und das nicht nur in Zeiten von Corona, nicht nur digital, sondern auch analog und vor Ort. Die EKD-Jugenddelegierten (@EKDjugend) wollen mit einem 48 Stunden-Hackathon (@glaubenshack) vom 3. bis zum 5. April 2020 neue Ideen inspirieren und vernetzen:

Bibel

COVID-19-Pandemie in Zeiten der Bibel – Till Magnus Steiner (Dei Verbum)

Till Magnus Steiner (@TillMSteiner), römisch-katholischer Theologe und Exeget in Jerusalem, erinnert in seinem Beitrag über Quarantäne und Ausgangssperre im Alten Testament im Bibel-Blog Dei Verbum (@VerbumDei) an bewährte Maßnahmen aus biblischen Zeiten:

Nein, der Coronavirus SARS-CoV-2 ist nicht die Tat Gottes und die COVID-19-Pandemie ist nicht das Werk des „Vernichters“, aber damals wie heute gibt es den heilsamen Unterschied zwischen draußen und drinnen. Und wenn ausgewählte Verse aus Exodus 12 in diesem Jahr am Gründonnerstag verkündet werden, steht dieses Kapitel in einem ganz neuen Erlebniskontext. Und hier sollte dann auch Raum für die offene Klage sein: Wozu, Gott? Warum dieses Leid? Die Gottesfrage und die Gottesklage haben immer ihr Recht.

Unter Quarantäne und darüber hinaus: Die Corona-Pandemie im Licht der biblischen Reinheitsgebote – Thomas Söding (feinschwarz.net) 

Den Umgang mit aussätzigen Menschen in der Tora greift auch Thomas Söding, Professor für neutestamentliche Exegese in Bochum, auf, um mit Klischees gegenüber biblischen Texten aufzuräumen. Er zeigt, welches Maß von Verantwortung hinter Formen der Quarantäne stehen kann und wie weit die kirchliche Praxis dahinter zurückfallen konnte:

Welche Aufgabe hat die Kirche in der Pandemie heute? Reinheit wird als Hygiene gesehen. Für ärztliche Dienste braucht es keine Priester mehr. Das Gesundheitssystem wird an seine Grenze geführt, aber die Kirche kann und darf es nicht ersetzen. Sie ist nicht Gott. Sie ist nicht unverwundbar. Sie kann durch unverantwortliches Handeln und Reden die Krise verschärfen. Sie kann sie nicht lösen. Aber sie kann in der Krise und mit der Krise leben. Was heißt das? (…) Entscheidend ist die Botschaft, die überkommt: keine frommen Sprüche, sondern gesättigte Erfahrungen, die dem Glauben verdankt sind.

Predigt

Erkenne dich selbst – Sebastian Watzek (Liebe in Zeiten von Corona)

Der Coronavirus hat uns sehr hart auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht. Corona zeigt uns, dass auch noch so technisch fortschrittliche Nationen nicht so autonom und stark sind, wie sie meinen. Alles hat seine Schwachstelle, schreibt der alt-katholische Priester Sebastian Watzek im neuen Blog „Liebe in Zeiten von Corona„. Und verweist darauf, dass Ohnmacht und Desillusionierung auch Themen des Buches Esther sind:

Das Leben und die Natur lassen sich nie vollständig kontrollieren. Wir können noch so viele Pläne machen, versuchen, uns wirtschaftlich abzusichern, uns in unseren Häusern und Wohnungen sicher und geborgen fühlen — aber es gibt Bereiche und Situationen, wo das alles nichts bringt. Wo wir merken und spüren, dass viele „Sicherheiten“ im Leben nur scheinbare Sicherheiten sind. Wo alles wie ein Kartenhaus zusammenstürzen kann.

Doch das Buch „Esther“ hat noch andere wichtige Mitteilung zu machen. „Esther“ heißt auf Hebräisch: „Ich, der Ich verborgen bin.“ Gott wird in diesem biblischen Buch nicht namentlich genannt, sondern nur indirekt. Eben „Esther“. Und das ist die andere wichtige Seite, auf die wir unser Leben bauen können. Egal, was passieren mag, was wir in der Hand haben oder auch nicht: alles geschieht in der Gegenwart Gottes.

Ein guter Satz