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Saure-Gurken-Truppe – Die #LaTdH vom 11. Juli

Christen gehen ins Netz, aber werden dabei weniger … christlich? Wie kommuniziert die Kirche? Außerdem: #digitaleKirche, jüdische Küche und eine tickende Uhr für Opa.

Herzlich Willkommen!

England oder Italien? Hauptsache, (kein) Fußball! Während die einen in den ersten Auslandsurlaub nach Beginn der Corona-Pandemie gestartet sind oder sich auf die sommerlichen Jugendfreizeiten und Zeltlager vorbereiten, fiebern die anderen trotz des Ausscheidens der deutschen Mannschaft auf der heimischen Couch oder beim delta-varianten-verdächtigen „Public Viewing“ dem heutigen Finale der Fußball-Europameisterschaft entgegen.

Man könnte den Eindruck gewinnen, das Sommerloch habe auch die Kirchennachrichten erwischt. „Gottes geliebte Saure-Gurken-Truppe“ beschäftigt sich derzeit mit Fragen der eigenen Kommunikation – während der inhaltliche Reformstau zumindest in der römisch-katholischen Fraktion so festgefahren scheint wie die alljährliche Blechlawine auf den deutschen Autobahnen in den Süden.

Einen erholsamen Start in die neue Woche
wünscht Thomas Wystrach


Debatte

Der MDG-Trendmonitor „Religiöse Kommunikation 2020/21. Einstellungen, Zielgruppen, Botschaften und Kommunikationskanäle“ ist eine Studie, die seit 1999 zum vierten Mal erarbeitet wurde. Im Sommer 2020 wurden für die Neuauflage 1.690 Katholiken ab 14 Jahren vom Institut für Demoskopie Allensbach und der Sinus Markt- und Sozialforschung im Auftrag der römisch-katholischen Unternehmensberatung MDG Medien-Dienstleistung (@mdg_online) mit Unterstützung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) repräsentativ befragt. Auf der Website der DBK (@dbk_online) sind eine Kurzzusammenfassung sowie ein Presseexemplar als PDF zu finden.

Kreuz-Schmerzen – André Lorenz (Christ in der Gegenwart)

„Wir alle treffen auf Katholiken, die so digital sind wie noch nie, aber auch so uninteressiert an Religion und Glaube wie noch nie“, fasst André Lorenz die Studie in der Christ in der Gegenwart (@ChristGegenwart) zusammen. Die erschütternde Entwicklung sei erstaunlich, habe die römisch-katholische Kirche doch vor mehr als 50 Jahren einen „enorm positivem Schub“ erhalten. Doch was ist aus den „grandiosen Aufbrüchen und zeitgemäßen, modernen Dokumenten“ des Zweiten Vatikanischen Konzils geworden?

Der MDG-Trendmonitor 2020/21 ist ein erneuter Beleg dafür, dass das nicht so richtig geklappt hat. Wenn bei allen Skandalen, Strukturdiskussionen und Strategieprozessen die Glaubenskerne und ihre Vermittlung derart vernachlässigt werden, helfen auch Synodale Wege nicht bei der Rückereroberung von Relevanz.

Internet legt als Kommunikationsmedium zu: Zukunft liegt in der Crossmedialität – Christian Schnaubelt (explizit.net)

Der neue Trendmonitor belege einen „Digitalisierungs-Schub“ während der Corona-Pandemie, aber auch einen „Digitalisierungs-Gap“ zwischen den Generationen, kommentiert Christian Schnaubelt (@cschnaubelt) die Ergebnisse auf dem Portal explizit.net (@explizitnet). Auch wenn es bei den Gläubigen ein breites Interesse an Medienbeiträgen zu Glauben und Religion im Internet gebe, liege die Zukunft in der Crossmedialität. Die größte Herausforderung bleibe aber, die digitale Transformation kirchlicher Medien(arbeit) umzusetzen.

Erste Pfarrstellen für Kirche im digitalen Raum – Interview mit Nicolai Opifanti und Sarah Schindler (elk-wue.de)

Die Evangelische Landeskirche in Württemberg (@elkwue) kündigt an, ihrer Digitalisierung einen „weiteren kräftigen Schub“ zu geben. Mit zwei neuen 50-Prozent-Projektstellen für „Pfarrdienst in Digitalen Räumen“ will sie „die Gemeindearbeit künftig noch vielfältiger ins Internet“ (sic!) bringen.

Für diese Aufgabe ausgewählt worden sind Pfarrer Nicolai Opifanti (@NicolaiOpifanti) und Pfarrerin Sarah Schindler (@sarahs_liste). Beide haben sich bereits durch innovative digitale Angebote einen Namen gemacht, etwa als „Pfarrer aus Plastik“ (@pfarrerausplastik) auf Instagram. Im Interview erzählen sie, was sie vorhaben:

Für viele vielleicht überraschend: Pfarrdienst im digitalen Raum ist gar nicht so anders als im analogen Bereich, in der Gemeinde vor Ort. Für uns bedeutet das: Mit der frohen Botschaft des Evangeliums dort zu sein, wo die Menschen sind, für die Menschen da zu sein, gemeinsam mit ihnen Höhen und Tiefen des Lebens zu teilen, ansprechbar zu sein, wichtige Inhalte unseres Glaubens zu teilen und Orientierungsmöglichkeiten anzubieten.

nachgefasst

Kultur und Veränderung – Stefan Kiechle SJ (Stimmen der Zeit)

Im Editorial der Juli-Ausgabe der Jesuiten-Zeitschrift Stimmen der Zeit greift Chefredakteur Stefan Kiechle die wachsende Enttäuschung über ausbleibende Reformen der römisch-katholischen Kirche auf. Die mit dem Amtsantritt von Papst Franziskus geweckten Hoffnungen auf Veränderungen, insbesondere in der Frage der Gleichberechtigung, seien weitgehend verflogen, es herrsche geradezu Stillstand.

Während sich inzwischen gerade die Engagierten in Deutschland frustriert abwendeten, würden gleichzeitig aus anderen Teilen der „Weltkirche“ Vorwürfe einer „Protestantisierung“ der Catholica Teutonica laut. Prallen da sehr ungleichzeitige Kulturen aufeinander? Und wie ist überhaupt Veränderung in der Kirche denkbar?

Gesellschaftliche und kulturelle Realitäten ändern sich gewaltig. Darin in einfacher und überzeugender Weise christlich zu leben, in lokal differenzierten Kulturen, ist Aufgabe aller Getauften. Hierzulande will sich die Kirche auf die veränderte Kultur einstellen – und lernt einiges von den Kirchen der Reformation.

Irgendwann werden – ziemlich weit „unten“ – einige Bischöfe anfangen, Frauen zu weihen; dann gibt es viele Blitze aus Rom und viele lange Artikel pro und contra – bis irgendwann die „Erlaubnis“ kommt. Auf unseren „synodalen Weg schauen weltweit viele Kirchen erwartungsvoll, denn auch deren Kulturen entwickeln sich rapide.

Sind die viel beklagten „Spalter“ gar nicht die Reformer, sondern die, welche die sich verändernden Kulturen nicht wahrnehmen wollen und alles Vorangehen verweigern?

Es ist an der Kirche, den Gläubigen gute Gründe zum Bleiben zu geben – Julia Knop (katholisch.de)

Die Kirchenaustrittszahlen – nächste Woche kommen die aktuellen Zahlen! – sind aktuell wohl so hoch wie nie. Viele Menschen verlassen die römisch-katholische Kirche, um angesichts der Fehler der Institution ihren persönlichen Glauben zu bewahren, schreibt die Erfurter Theologin Julia Knop in ihrem „Standpunkt“ auf @katholisch_de. Bleiben oder Gehen, das sei für viele zur Gewissensfrage geworden:

Die Krise der Kirche ist ihre Krise, sie tobt sich in ihrem Inneren aus. Allerdings sind Menschen weniger widerständig als Strukturen. Was an einer religiösen Institution abprallen mag, kann die religiöse Existenz eines Menschen zutiefst erschüttern. Wenn das Maß des Erträglichen überschritten ist und Enttäuschung, Empörung und Erschöpfung überhandgenommen haben, ist ein Kirchenaustritt konsequent. (…) Es ist ein Punkt erreicht, an dem es nicht mehr Aufgabe der Gläubigen sein sollte, ihre Katholizität zu beweisen. Es ist an der Institution, ihnen gute Gründe zu geben zu bleiben.

Eine Kirchenreformdebatte wie ein Flohzirkus – Philipp Greifenstein (Die Eule)

Philipp Greifenstein (@rockToamna) fragt sich angesichts der verfahrenen Situation mit ihren altbekannten, unerfüllten (und unerfüllbaren?) Forderungen, was die ganze Kirchenreform-Debatte denn bringen solle:

Reformen am Amtsverständnis, Fortschritte in der Frauenfrage und in der Sexualmoral sind lehrmäßig, wenn überhaupt, in langer zeitlicher Perspektive vorstellbar, denn nur wenig deutet in der Weltkirche und im Vatikan darauf hin, dass den Wünschen der Reformer:innen entsprochen würde, selbst wenn sie der Synodale Weg ungeschminkt formulierte. Für die Reformer:innen stellt sich damit die Alternative, ob sie in Opposition zum Papstamt und der römisch-katholischen Kirche leben wollen, oder nicht. Flöhe können nicht dressiert werden, aber man kann sie vor einen Karren spannen.

Wohlgemerkt: Für die Profiteure des status quo führt nicht die Diskriminierung zu Polarisierungen, sondern der Protest dagegen. Die „Kompromissbereitschaft“ etwa, die Erzbischof Stephan Burger kürzlich bei seinem „Dinner-Date“ mit engagierten Jugendlichen forderte, bedeutet „realistisch“ gesehen weiterhin die Totalunterwerfung unter die „Weltkirche“, also das vom Papst allein festgelegte Kirchenrecht.

Buntes

Youtube-Andacht zum EM-Finale (EKHN)

Zum heutigen Sonntag haben Katarina Prosenjak-Jenkins und ihr Team eine Video-Andacht gedreht: „Heute ist das Finale der Fußball-Europameisterschaft. Und was haben wir als Kirche damit zu tun? Auf den ersten Blick gar nichts. Aber auf den zweiten Blick schon“, erklärt die evangelische Pfarrerin aus Walsdorf und Esch (Rheingau-Taunus-Kreis).

Buchbetrachtung: Jew-ish. A Cookbook by Jake Cohen – Juna Grossmann (irgendwie jüdisch)

Für ihren Blog hat Juna Grossmann (@IrgendwieJuna) den Bestseller „Jew-ish: Reinvented Recipes from a Modern Mensch“ von Jake Cohen (@jakecohen) getestet – kein koscheres Kochbuch oder „israelische Küche“, sondern „a celebration of a rich and vibrant history, a love story of blending cultures“, wie der Klappentext verspricht: „for Jews who love food and Foodies who love Jews“.

Gerade das „Normale“ und Unbefangene, die Lust am Ausprobieren und Inspirieren-Lassen findet die Anerkennung der Rezensentin. Die Sammlung der Rezepte hat ihren „Sitz im Leben“ im Schabbat-Dinner, dem Kochen für die Lieben:

Interessant ist, dass auch die entsprechenden Segenssprüche mit Alternativen angegeben sind. Jake selbst schreibt dazu, dass Kerzen, Wein und Brot dazu gehören – wie auch in Restaurants. Nur dass diese Dinge im Zusammenspiel mit Schabbat eine andere Bedeutung haben können, die Segenssprüche sind für ihn Möglichkeiten darüber zu nachzudenken. Er gibt dem Freitag Abend mit Freunden und leicht abgewandelten eigenen Ritualen seine Bedeutung und kann dazu inspirieren, das selbst zu tun: etwas Besonderes nach der stressigen Woche, mit Freundinnen und Freunden oder allein mit den Liebsten. Was auch immer, eine Pause vom Alltag – und den sozialen Medien.

Fotos vom Ferienlager: so klappt’s mit dem Datenschutz – Felix Neumann (Artikel 91)

Jetzt ist wieder die Zeit der Zeltlager und Ferienfreizeiten – und damit wird eine Klassikerfrage des Datenschutzes wieder sehr aktuell: Was ist eigentlich erlaubt bei Fotos, auf denen Kinder und Jugendliche zu sehen sind? Unter welchen Bedingungen darf was fotografiert werden, und wo und wie dürfen diese Bilder dann veröffentlicht werden?

Felix Neumann (@fxneumann) hat in seinem Datenschutz-Blog Artikel 91 (@Artikel91) alles Wissenswerte auf aktuellem Stand zusammengefasst, inklusive der Rechtsgrundlagen und einer To-Do-Liste. Sein Fazit:

Ja, das ist ziemlich viel Arbeit, und dabei kommt man kaum um eine etwas vertieftere Beschäftigung mit dem Thema Datenschutz herum. Es lohnt sich aber dann, wenn man den Eltern und den Lagerteilnehmenden gegenüber vermitteln kann, dass man achtsam und verantwortungsvoll vorgeht, Grenzen respektiert und Kinder und Jugendliche darin bestärkt, sich mit ihrer eigenen informationellen Selbstbestimmung zu beschäftigen.

Opa stirbt in 17 Monaten – Jana Ballweber (Netzpolitik.org)

Mit dem Online-Tool „Elder-Life Calculator“ bietet ein kanadisches Forscherteam eine Prognose des Todeszeitpunktes an. Datensätze von mehr als 400.000 Versicherten über 50 Jahre wurden von Krankenversicherungen aus Kanada zur Verfügung gestellt und von den Forschern ausgewertet – nach eigener Aussage mit der Absicht, die Pflege am Lebensende besser planen zu können.

Welche Lebenserwartung pflegebedürftige Menschen angeblich noch haben, lässt sich mit dem Rechner nach Angabe von Alter, Geschlecht, Bildungsabschluss und Vorerkrankungen der Person in nur drei Minuten berechnen:

Ausfüllen kann den Test eigentlich jeder – nicht nur für sich selbst, sondern auch für die eigenen Angehörigen, Patient:innen oder jede beliebige Person, in deren Leben man genug Einblick hat, um alle Fragen beantworten zu können.

Ein Paradebeispiel für eine Software, die es besser so nicht gäbe, schreibt die Wissenschaftsjournalistin Jana Ballweber (@JanaBallweber) bei netzpolitik.org (@netzpolitik_org). Sie kritisiert die Defizite in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Tod und Sterben sowie das Fehlen einer standardisierten Pflegeplanung, die den Patient:innen mehr Selbstbestimmung ermöglichen.

Vielmehr seien es kommerzielle Interessen, die Krankenkassen, die Gesundheitspolitik und Anbieter von Palliativleistungen an möglichst genauen Prognosen haben könnten:

Ein Algorithmus ist nicht einfühlsam, er reagiert nicht flexibel auf außergewöhnliche Konstellationen. […] Nach drei Minuten Klicken steht man völlig allein da mit der Information, dass Opa noch knapp eineinhalb Jahre hat. Oder vielleicht auch nur fünf Monate. Möglicherweise aber auch 3,4 Jahre.

Für Expert:innen mag die Lebenserwartung ein Parameter sein, das bei der Planung des Lebensendes berücksichtigt wird. Doch dass Angehörige – womöglich ohne Einwilligung der Betroffenen – die Daten eingeben und am Ende von der Software eine Zahl mit enormer Unsicherheit bekommen, wird nicht zu einem selbstbestimmteren Sterben führen.

Theologie

Schulseelsorge in Corona-Zeiten – Susanne Hirt (Stimmen der Zeit)

Susanne Hirt, Lehrerin und Schulseelsorgerin am internationalen Jesuitenkolleg St. Blasien (@kollegstblasien) im Schwarzwald, gibt in den Stimmen der Zeit einen Überblick über ihre Tätigkeit und ihre Erfahrungen im Corona-Schuljahr 2020/2021.

Während die meisten Jugendlichen im Home-Schooling nur noch über das Medium der Onlinekonferenz erreichbar waren, habe sich auch das Lehrerkollegium im Home-Office aus dem Blick verloren, und auch die Eltern seien in größere Distanz zum Schulgeschehen gerückt. Wie kann Schulseelsorge innerhalb der divergierenden Wirklichkeiten, in denen Lehrende, Lernende und deren Familien leben, agieren und Hilfe anbieten?

In diesem Bereich des sozialen Engagements liegt für die Zeit nach Corona ein großes Potenzial: Ermöglicht doch das Selbst-Tätigsein den Jugendlichen, aus einer Opferrolle auszusteigen und sich als selbstwirksame und gebrauchte Menschen zu erfahren: eine Hilfe zur aktiven Verarbeitung dieser Zeit der Passivität und der Erfahrung des Ausgeliefert-Seins.

Predigt

Mission: Miteinander. Gedanken zum 15. Sonntag der Lesereihe 2021 – Johannes Biebl (Gottsucher und Menschenfischer)

Wenn im heutigen Tagesevangelium (Mk 6, 7-13) Jesus „die Zwölf“ aussendet, „jeweils zwei zusammen“, ohne Vorräte und Ausrüstung, klingt das für den „Gottsucher und Menschenfischer“ Johannes Biebl zunächst nach einer mission impossible. Doch was die Jünger für eine authentische Verkündigung der Botschaft vom Reich Gottes brauchen, gebe Jesus ihnen mit: Gemeinschaft.

Ein Zweier-Team, das ist die kleinste Form der Gemeinschaft von Menschen. Zwei Menschen, die kleinste Form von Kirche, von Glaubensgemeinschaft. Und das führt auch uns in eine wichtige Richtung weiter: Die Botschaft vom Reich Gottes ist nur in der Gemeinschaft von Menschen denkbar und lebbar und wird damit glaubwürdig. Und auch umgekehrt steckt darin die biblische Überzeugung, dass der Mensch nur in Beziehung zu einem Du in der Lage ist, sich der Verantwortung für sein Leben und für seinen Glauben vollauf zu stellen. (…)

Als lebendiger Mensch brauche ich ein lebendiges Gegenüber, das mich trägt und unterstützt, wenn es aus eigener Kraft nicht mehr weitergeht; ein Gegenüber, das mich und meine Gewohnheiten auch einmal in Frage stellt und korrigiert wenn ich Gefahr laufe Mist zu bauen; ein Gegenüber, das mich spüren lässt, dass Gott mich unendlich gern hat; ein Gegenüber, das die Erinnerung an Jesus und an seinen Auftrag der Liebe wach hält. Und das alles gilt für unser Miteinander in der Ehe, in Partnerschaft, Freundschaft– aber eben auch und gerade für unsere Kirchen im Kleinen wie im Großen.

Ein guter Satz

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