„Bibel in gerechter Sprache“

Ein evangelischer Schatz wird 20 Jahre alt

Vor zwanzig Jahren wurde die „Bibel in gerechter Sprache“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Was kann sie heutigen Bibelleser:innen immer noch oder neu bedeuten? Ein Blick zurück nach vorn:

„Gibt es auch ein Wort oder ein Ding, über das gesagt wird: ‚Schau dir das an! Das ist neu!‘ – längst ist es da gewesen in jenem Immerschon, das vor uns war.“ So übersetzt die „Bibel in gerechter Sprache“ aus dem Buch Kohelet. Zum Reformationstag vor genau zwanzig Jahren neigten sich die Blicke interessierter Bibelleser:innen über die erste Ausgabe der „BigS“: Das war neu!

Zum ersten Mal wurde der gesamte Text der Bibel mit dem Anspruch ins Deutsche übersetzt, der sozialen Situation, der geschlechtlichen Vielfalt und den Erkenntnissen aus dem christlich-jüdischem Dialog gerecht zu werden. Kein Kirchenrat, keine Synode und keine Bibelgesellschaft beauftragten die Übersetzung, sie verdankte sich vielmehr dem Einsatz ehrenamtlich engagierter Theolog:innen, die aus eigenem Antrieb heraus ans Werk gingen.

Zwanzig Jahre nach der Vorstellung der „Bibel in gerechter Sprache“ auf der Frankfurter Buchmesse 2006 erinnern Exeget:innen, kirchliche Frauengruppen und feministische Theolog:innen mit einer Festveranstaltung in Frankfurt und einer Geburtstagsparty in Hannover an den Meilenstein. Das Gütersloher Verlagshaus veröffentlicht eine Jubiläumsausgabe „20 Jahre – 20 Euro“. Ansonsten ist es um die „BigS“ erstaunlich ruhig geworden, obwohl über kein anderes deutsches Bibelübersetzungsprojekt so heftig gestritten wurde – und die Gerechtigkeitsfragen, die damals adressiert wurden, heute nicht weniger aktuell sind.

Lost in Translation?

So heftigen evangelischen Streit wie zur „Bibel in gerechter Sprache“ hat man in den letzten zwanzig Jahren selten gesehen. „Die große Aufregung begann schon weit vor ihrer Veröffentlichung: Leser:innenbriefe an Kirchenzeitungen, Verrisse in großen Medien“, erinnert sich Pfarrerin Dr. Kerstin Schiffner aus dem Herausgabekreis der „BigS“ im Gespräch mit der Eule. Kritiker:innen bezeichneten die neue Übersetzung wahlweise als „theologische Bankrotterklärung“ (Ingolf Dalferth) oder in Anspielung auf ein Paulus-Wort als „Torheit“, die FAZ titelte kreativ: „God, lost in Translation“.

„Dieser Aufschrei hat sich im ersten Jahr nach der Veröffentlichung – die erste Ausgabe war ja sehr schnell vergriffen – gelegt und ist einem sachlichen Austausch gewichen“, erklärt Kerstin Schiffner. „Unser Vorhaben war im Mutterland der Reformation mit der Tradition der Lutherbibel ein großer Aufreger. In anderen Ländern war ein Nebeneinander von Bibelübersetzungen selbstverständlicher und ist es, ich meine auch durch die „BigS“, in den letzten Jahren hierzulande geworden“.

Tatsächlich blieb es nicht bei empörten Meinungsbeiträgen in der damals noch lebendigen konfessionellen Publizistik und den damals den Kirchen noch erheblich stärker zugewandten Leitmedien des Landes. Sowohl der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) als auch die Bischofskonferenz der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) distanzierten sich deutlich von der „BigS“.

Im Frühjahr 2007 – da war die 3. Auflage längst im Handel – erklärte der Rat der EKD, die „Bibel in gerechter Sprache“ sei „ihrem Charakter und ihrer sprachlichen Gestalt nach generell nicht für die Verwendung im Gottesdienst“ geeignet. Zur Begründung wurden mangelnde Treue zum Ausgangstext und ein unklares Verständnis von „gerechter Sprache“ angeführt. Und mehr noch: Dadurch, dass in der „BigS“ statt der Gottesanrede „HERR“ andere Ehrfurchtsbegriffe wie „die Ewige“ oder „Ich-bin-da“ verwendet werden, „werde die Entwicklung einer persönlichen Beziehung zwischen Gott und den Menschen erschwert“, berichtete der epd über den Ratsbeschluss.

Warum es überhaupt einer Klarstellung bezüglich des liturgischen Gebrauchs bedurfte, ist mit zwanzig Jahren Abstand kaum noch erklärlich. Ein derart weitreichendes Urteil über das persönliche Glaubensleben der Kirchenmitglieder zu sprechen, lag jedenfalls auch damals nicht im Mandatsgebiet des Rates. Damals saß noch eine einigermaßen geschlossene evangelikale Bewegung vertreten durch das Ratsmitglied Peter Hahne am „Tisch der Entscheidung“ der evangelischen Kirche und die pietistische Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ röchelte in den konfessionellen Periodika noch vernehmbar dem eigenen Exitus entgegen.

Die Autoren so mancher der harrschen Meinungsbeiträge dürften heute dankbar sein, dass ihre Texte in analogen Archiven verschwunden sind und nicht verlinkt werden können. „Eine Generation geht, und eine Generation kommt“, wusste schon Kohelet, doch kann man den Streit von damals durchaus als Übungswehe unserer heutigen Kulturkämpfe verstehen.

Im Juni 2007 schließlich wurde in, laut FAZ, acht gut gefüllten Veranstaltungen des Evangelischen Kirchentages in Köln über die „Bibel in gerechter Sprache“ diskutiert. Ein theologisches Thema, das kontrovers und nicht allein liturgisch oder vom Podium herab ins Zentrum der evangelischen Diskursivität gestellt wird? Schau dir das an! Die „BigS“ kehrte damit auch nach Hause zurück: Die Vorarbeiten im Rahmen der Kirchentagsbewegung, in deren Exegesegruppe bereits seit Jahrzehnten gerechtere Bibelübersetzungen für den Kirchentag erstellt wurden, gaben dereinst den Anstoß zum großen Übersetzungsprojekt.

An dem wirkten – von wegen „Bankrotterklärung“ – von Anfang an auch nahmhafte ExegetInnen wie Jürgen Ebach und Luise Schottroff mit. Dass die BigS einer „Privatinitiative“ entsprang, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die 42 Theologinnen und zehn Theologen, die an der Übersetzung zunächst beteiligt waren, in der deutschsprachigen universitären Theologie verwurzelt waren.

Der mit einigen Jahren Verzug im Jahr 2011 publizistisch ausgetragene Streit zwischen dem nordelbischen Bischof und renommierten Bibelwissenschaftler Ulrich Wilckens und den „BigS“-MitherausgeberInnen Luise Schottroff und Jürgen Ebach dürfte auch heute nicht nur für bibelinteressierte, sondern vor allem für kirchengeschichtsbegeisterte Zeitgenoss:innen interessant sein, wurden in ihm doch nicht nur über Exegese und feministische Theologie diskutiert, sondern Lebenslügen und blinde Flecken des Nachkriegsprotestantismus verhandelt.

Schließlich wurde nicht gänzlich ohne kirchlichen Beistand an der Übersetzung gearbeitet: Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und Theologieprofessor, Peter Steinacker, übernahm den Vorsitz des wissenschaftlichen Beirats des Projekts und für immerhin fünf Jahre wurde in der EKHN eine Projektkoordinationsstelle finanziert und mit Hanne Köhler besetzt.

Die Jubiläumsausgabe zum 20. Geburtstag wartet nun mit einem neuen Vorwort der aktuellen EKD-Ratsvorsitzenden, Bischöfin Kirsten Fehrs, auf. Die Konflikte von damals kommen darin nur verdruckst zur Sprache: Trotz „manche[r] Skepsis“ in der Vergangenheit,  habe „sich gezeigt: Die Bibel in gerechter Sprache wird gelesen, gebetet und gepredigt“, sie lade „dazu ein, vertraute Worte neu zu hören, eingefahrene Deutungen zu hinterfragen und die befreiende Kraft der biblischen Botschaft in ihrer ganzen Tiefe wahrzunehmen“.

„Und ich gab mein kluges Herz daran“

Kann mit diesem kirchenleitenden Friedenswort die „BigS“ 20 Jahre nach ihrer Veröffentlichung der kirchlichen Zeitgeschichte überantwortet werden? Oder gilt es, wie Kohelet, „der Versammler“ empfiehlt, „mit Weisheit zu befragen und zu erforschen“, was sie heutigen Bibelleser:innen noch immer oder neu bedeuten kann, welche Impulse von ihr ausgehen könnten?

Co-Herausgeberin Kerstin Schiffner jedenfalls ist sich sicher: „Die ‚Bibel in gerechter Sprache‘ hat sich einen Platz in der Vielfalt der Bibelübersetzungen erkämpft. Aber sie gilt bei manchen Leuten immer noch als ‚gefährlich‘. Das ist doch ein Hinweis darauf, wie wichtig sie bis heute ist.“

Ein für die Zukunft orientierender Blick zurück muss sicher auch darauf fokussieren, was die „BigS“ nicht leisten konnte. „Wir haben noch komplett binär zweigeschlechtlich übersetzt“, erklärt Kerstin Schiffner. „An dieser Stelle ist der feministische und exegetische Diskurs in den letzten zwanzig Jahren weiter gegangen. Sowohl im Reden von Menschen als auch im Reden von Gott müsste eine neue Bibelübersetzung anders auf geschlechtliche Vielfalt schauen.“

Trotz dieser Abständigkeit zu zeitgenössischen Gerechtigkeitsfragen erweist sich die „BigS“ immer noch als fruchtbar. Die „Alle-Kinder-Bibeln“ von Andrea Karimé aus dem Neukirchener Verlag gehören zu den Erb:innen des Projekts. Die „BigS“ gibt es inzwischen auch in einer Online-Ausgabe nebst ausführlichem Glossar und exegetischen Impulsen. Auch die „Gütersloher Erzählbibel“ (2004, 3. Auflage 2021, PDF) hat beim Projekt eine dauerhafte Unterkunft gefunden.

Die „BigS“ wird heute in Andachten, (feministischen) Bibelkreisen und Gottesdiensten eingesetzt. In liturgischen Zusammenhängen steht sie nicht selten neben der Lutherbibel, die pünktlich zum 500. Reformationsjubiläum 2017 im Auftrag des Rates der EKD einer Revision unterzogen wurde.  Wie die Theologin Ariane Dihle erst im Juni 2026 in der „Sektion F“-Kolumne der Eule gezeigt hat, sind gegenwärtige Debatten über gendergerechte und antisemitismuskritische Exegese ohne die „BigS“ undenkbar.

„Ein Greifen nach dem Wind“

Doch gibt es offenbar auch einen Disconnect, eine Kommunikationslücke, zu den schnelllebigen und nicht selten oberflächlichen Diskussionen auf Social-Media-Plattformen wie Instagram: „Die ‚Bibel in gerechter Sprache‘ ist ein Reservoir, das in heutigen Diskursen immer weniger angezapft wird“, beobachtet Kerstin Schiffner. „Das ist schade, denn wir haben exegetische Grundlagenarbeit geleistet, die in vielen Diskussionen heute eher vermieden wird.“

Die „BigS“ ist in mehrfacher Hinsicht ein Generationenprojekt: Sie ist Zeugnis der Kraftanstrengung einer Generation von Theolog:innen, die sich nicht nur in Uni-Seminaren über die Bibeltexte beugte, sondern „die den Alltags- und Basisbezug gesucht hat, deren Akteur:innen in Schule, Gemeinde und beim Kirchentag aktiv waren“, erklärt Kerstin Schiffner. „Ich sehe im Moment keine Bewegung, die ein solches Projekt tragen könnte,“ bekennt sie wehmütig, „weil sich universitäre Exegese und Basisarbeit wirklich weit voneinander entfernt haben“.

Zugleich könnte der „Bibel in gerechter Sprache“ das gleiche Schicksal drohen, das so viele evangelische Aufbruchsbewegungen des ausgehenden 20. Jahrhunderts bereits ereilt hat: Eine starke Bindung an die (auto-)biografischen Fragestellungen der ersten Nachkriegsgenerationen und das zunehmende Lebensalter der ehrenamtlichen Akteur:innen mit seinen unvermeidlichen Einschränkungen erweisen sich für den intergenerationellen Dialog als hinderlich.

Das zarte Pflänzchen der evangelischen Diskursivität vertrocknet nicht selten, weil Akteur:innen jeden Alters vor allem für die Anerkennung ihrer eigenen Lebensfragen streiten. Ist die „BigS“ als handgreifliches Artefakt gar ein Symbol für dieses Verhängnis sowohl der evangelischen Friedensbewegung, des christlich-jüdischen Dialogs oder der Palästina-Solidarität? Einzig die christliche Umweltbewegung wurde zwischenzeitlich durch die Enkel:innengeneration der „Fridays“ nicht nur verjüngt, sondern ist bis heute über das eigene Milieu hinaus binnenkirchlich und politisch relevant geblieben.

„Heutigen Theologiestudierenden ist die Sprache der ‚BigS‘ ebenso fremd wie die der Lutherbibel, nur auf andere Weise,“ stellt Co-Herausgeberin Kerstin Schiffner nüchtern fest. „Den großen Anspruch, den die ‚BigS‘ formuliert hat – wir zeigen, wie befreiend biblische Texte sein können – haben wir nicht einlösen können. Aber das war einfach auch zu viel für ein einzelnes Bibelübersetzungsprojekt.“

„All die Dinge, all die Worte mühen sich ab“

Zuletzt zum 15. Geburtstag der „Bibel in gerechter Sprache“ gab es ein Raunen, man müsse es doch noch einmal versuchen: eine Revision, einen neuen Aufschlag. Im Jahr 2026 sind die Aussichten darauf weiter eingetrübt: „Eine revidierte ‚BigS‘ wird es von uns als Verein nicht geben,“ erklärt Kerstin Schiffner. „Korrekturen und kleinere Veränderungen wurden bei den verschiedenen Auflagen in der Vergangenheit durchaus vorgenommen. Aber noch einmal einen jahrelangen und aufwendigen Prozess können wir nicht anstoßen.“

Eine nach neuesten exegetischen Erkenntnissen orientierte, gendergerechte und antisemitismuskritische, gerechtigkeitssensible deutsche Bibelübersetzung – danach steht der Wind derzeit nicht. Wo richtet sich die Geistkraft, die ruach, die im Hebräischen Wind, Atem, Geist und Kraft bedeutet, derzeit hin?

Die Vorstellung, es könnte sich ein vielstimmiger und personenstarker Kreis von Theolog:innen wie vor 25 Jahren zusammenfinden, um ehrenamtlich unter Aufbringung großer persönlicher Ressourcen jahrelang ein gemeinsames Projekt voranzutreiben, erscheint angesichts des poly-erschöpften deutschen Protestantismus des Jahres 2026 wie ein fern entrücktes Hoffnungsbild. Und dann auch noch für ein Bibel-Projekt? Gar eine komplette Neuübersetzung?

Dafür fehlt es heute wohl an einem tragenden Milieu und auch an kräftigen intermediären Institutionen und mutigen Akteur:innen mit Interesse an Theologie und Gerechtigkeitsfragen zugleich, wie es zum Beispiel der Kirchentag um die Jahrtausendwende noch war. In welchen Tages- und Kirchenzeitungen würde heute eine exegetisch informierte Debatte über eine neue Bibelübersetzung überhaupt noch ausgetragen? Unternimmt derzeit überhaupt noch jemand ohne Ratsbeschluss und Stellendeputat evangelische Aufbrüche?

„Es gibt kein Gedenken an die Früheren. Und auch an die Späteren, die da sein werden, auch an sie wird kein Gedenken sein bei denen, die zuletzt da sein werden.“ Behält Kohelet mit seiner Warnung recht?

Sprache formt Wirklichkeit

Seinen Jüngerinnen und Jüngern erzählte Jesus vom Reich Gottes in Gleichnissen und teilte reichlich aus dem Reservoir seiner jüdischen Tradition. Er schrieb ihnen ins Gedächtnis: „Alle, die die Tora studieren und von der gerechten Welt Gottes lernen, gleichen Menschen, die einen Haushalt führen und aus ihrer Schatzkiste Neues und Altes hervorholen.“ (Matthäusevangelium 13, 52)

Zwanzig Jahre nach der Erstveröffentlichung der „Bibel in gerechter Sprache“ reicht die evangelische Geisteskraft vielleicht (gerade) nicht für große Sprünge und neue Aufbrüche, aber womöglich dazu, aus dem eigenen Traditionenschatz großzügig auszuteilen. Zu diesem Schatz gehört die „BigS“ ganz sicher. Nicht zuletzt, weil so vielen ihrer verdeutschen Verse eine Poesie zu eigen ist, die nachdenklich stimmt und träumend macht – vielleicht gerade weil das vorrangige Ziel der Verständlichmachung ins zeitgeschichtliche Gedächtnis wandert. Die „Bibel in gerechter Sprache“ bleibt wichtig. Sie ist auch schön.

Auch deshalb bleibt es ein Rätsel, dass der offiziöse Protestantismus mit seinen Fernsehgottesdiensten, Empfängen, Denkschriften und Bibelgesellschaften bis heute weitgehend die Finger von der „Bibel in gerechter Sprache“ lässt. In den großen Online-Bibeln und Bibel-Apps, die mit reichlich Kirchen- und Christengeld gefüttert wurden, fehlt die „BigS“ bis heute. Dabei steht genau dort die Infrastruktur für spannende Synopsen mit anderen Bibelübersetzungen doch zur Verfügung.

„Ich persönlich fände es richtig gut, wenn die ‚BigS‘ auch in den großen Bibel-Apps in der Vielfalt der Übersetzungen auffindbar wäre, die man nutzen kann“, wünscht sich Co-Herausgeberin Kerstin Schiffner. „Das wäre eine Anerkennung unserer Übersetzungsleistung. Und ich bin mir sicher, dass viele Menschen – schon aus Neugier oder zum Vergleichen – die ‚BigS‘ dort nutzen würden.“ Schlecht verkauft hat sich die „Bibel in gerechter Sprache“ in den letzten zwanzig Jahren – anders als so manches im kirchlichen Auftrag verlegte Großprojekt – jedenfalls nicht.

Sollten sich die Verantwortlichen gar die Worte der Ratsvorsitzenden Fehrs zu Herzen nehmen? „Die ‚Bibel in gerechter Sprache‘ nimmt ernst, dass Sprache Wirklichkeit formt – und dass eine gerechte Sprache helfen kann, Gottes befreiendes Handeln klarer zu erkennen. Mit ihrem bewusst patriarchatskritischen, sozialkritischen und nicht antijüdischen Zugang eröffnet die ‚BigS‘ Räume für eine Theologie, die fragt, widerspricht und ermutigt.“ Von so einer Theologie kann man doch nie genug haben!


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