Queere Katholik:innen als „Verhandlungsmasse“
Der Streit über Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare offenbart, was in der katholischen Kirche schief läuft. Kommt auch deshalb vor dem Katholikentag in Würzburg keine Feierstimmung auf?

Liebe Eule-Leser:innen,
in der nächsten Woche ist es soweit: Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und das Bistum Würzburg laden zum 104. Deutschen Katholikentag ein. Von Mittwoch bis Sonntag werden, nach Veranstalterangaben, 30.000 Gäste in der unterfränkischen Bischofsstadt gemeinsam Gottesdienste feiern, beten und diskutieren. Für Die Eule werde ich aus Würzburg berichten (Danke an alle Eule-Abonnent:innen, die solche Dienstreisen möglich machen!)
Wie ist es um die Feierlaune der Katholik:innen bestellt? Der Katholikentag ist nicht einmal mehr halb so groß wie der Deutsche Evangelische Kirchentag, obwohl die römisch-katholische Kirche in Deutschland größer ist als die evangelische Kirche. Nach dem Ausbruch der Missbrauchskrise 2010 und von der Corona-Pandemie haben sich die Teilnehmer:innen-Zahlen bisher nicht erholt. Zum zweiten Mal nach dem Flop von Stuttgart 2022 findet der Katholikentag nach Erfurt 2024 (wir berichteten) nun in einer „Provinzhauptstadt“ statt: Vor kleinerer Kulisse fällt die schrumpfende Schar der Teilnehmer:innen weniger auf.
Die Gründe für das Schrumpfen sind vielfältig – und der Katholikentag teilt sich viele von ihnen mit der Kirche, auf die er vor allem bezogen bleibt. Doch kann man vor dem Wiedersehen in Würzburg auch fragen, ob sich der Katholikentag und mithin der Laienkatholizismus nicht auch selbstverzwergen. Die Feierlaune ist nicht vor allem deshalb eingetrübt, weil zum Fest nicht mehr ganz so viele Gäste kommen, sondern weil es wenig zu feiern gibt.
Der Streit zwischen der römisch-katholischen Kirche in Deutschland und dem Vatikan um „Segensfeiern für Paare, die sich lieben“, zeigt das paradigmatisch. Was ist da eigentlich los?
„Segungsfeiern für Paare, die sich lieben“
Im „Re:mind“-Newsletter vom 24. April hat Thomas Wystrach bereits einen kurzen Abriss der aktuellen Diskussion um Segensfeiern für lgbtqi+-Personen bzw. gleichgeschlechtliche Paare oder – wie es auf Katholisch heißt – „Paare in irregulären Beziehungen“ geliefert.
Seit über dreißig Jahren gibt es auch in der römisch-katholischen Kirche Gottesdienste für schwule und lesbische Gläubige. Eine Bewegung, die in den vergangenen Jahren weiter an Fahrt aufgenommen hat. Heute gibt es in vielen Städten regelmäßige – oder zumindest sporadisch, zum Beispiel zu Christopher-Street-Days (CSD) oder Pride-Paraden – queere Gottesdienste, Gruppen und sogar Gemeinden von lgbtqi+-Katholik:innen und in einigen wenigen der deutschen Bistümer bereits Abteilungen für queersensible Pastoral.
Seit der Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts in Deutschland im Jahr 2017 hat die große Mehrheit der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ihre Kasualpraxis dahingehend reformiert, gleichgeschlechtliche Paare anlässlich ihrer staatlichen Eheschließung zu segnen und/oder zu trauen. Die Gottesdienste sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Bis zur vollständigen Gleichberechtigung ist es noch ein bisschen hin.
In der römisch-katholischen Kirche ist das Ehesakrament allein Paaren aus Mann und Frau vorbehalten. Gleichwohl gibt es hier und da in deutschen (Erz-)Bistümern Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare und von lgbtqi+-Personen bei allgemeinen Segnungsgottesdiensten und -Events, bei queeren Gottesdiensten – und, wenn auch weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit, auch als Segensfeiern anlässlich einer Eheschließung.
Im Jahr 2023 beschloss der katholische Dialog- und Reformprozess Synodaler Weg vor dem Hintergrund dieser Entwicklung einen „Handlungstext“ unter dem klingenden Titel „Segnungsfeiern für Paare, die sich lieben“ (PDF). Gemeint waren „verschiedene Paarsituationen“, nämlich Wiederverheiratete, gleichgeschlechtliche Paare und Paare nach ziviler Ehe-
schließung“, die keinen Zugang zum Ehesakrament haben.
Bremsklotz „Fiducia supplicans“
Bereits im Dezember 2023 „antwortete“ der Vatikan auf das Rumoren zum Thema mit der Erklärung „Fiducia supplicans“, die wir hier, hier und hier in der Eule ausführlich diskutiert haben. Mit der von ihm gebilligten Deklaration des Glaubensdikasteriums erneuerte Papst Franziskus seine ablehnende Haltung zu Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare in der römisch-katholischen Kirche, gleichzeitig wurde vielfach von einem „kirchenpolitischen Signal“ gesprochen, weil der barmherzige Umgang mit Menschen, die nicht der Lehre der Kirche gemäß leben, in den Rang kirchlicher Lehre erhoben wurde.
In der Kirche in Deutschland wurde seit 2023 – vom Synodalen Weg angestuppst – bei der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) an einer Handreichung für Segensfeiern inklusive eines liturgischen Formulars gearbeitet. Mit „Fiducia supplicans“ wurde klar, dass es dafür keine vatikanische Zustimmung geben würde. In „Rücksprache“ mit dem Vatikan wurde das Papier also derart umgestaltet, dass das eigentliche Anliegen von geordneten Segensfeiern in den Hintergrund rückte und ein wenig vernebelt wurde. Im April 2025 erschien schließlich die Handreichung „Segen gibt der Liebe Kraft“ (PDF).
Auf dem Synodalen Weg versicherte der damalige DBK-Vorsitzende, Bischof Georg Bätzing (Limburg), den ungeduldig werdenden Lai:innen, man habe im Erstellungsprozess immer wieder „Rücksprache“ mit Rom gehalten und müsse darum mit dem erzielten Kompromiss zufrieden sein. Auf der abschließenden Sitzung des Synodalen Weges im Januar 2026 in Stuttgart wurde „Segen gibt der Liebe Kraft“ als einer der wenigen handfesten Erfolge des gemeinsamen Weges gewürdigt. Die Bistümer Limburg, Osnabrück und Aachen publizierten die Handreichung sogar in ihrem Amtsblättern. Auch in Trier hatte man dies vor.
Und das bringt uns nun zu Stephan Ackermann, dem Bischof von Trier und Liturgiebeauftragten der Bischofskonferenz. Ihm oblag auch der Dialog mit dem zuständigen Dikasterium für die Glaubenslehre des Vatikans unter seinem Präfekten Kardinal Víctor Manuel Fernández über „Segen gibt der Liebe Kraft“. Bereits im Oktober 2025 berichtete Benjamin Leven in der COMMUNIO vom Austausch Ackermanns mit Fernández, der zur Überarbeitung der Handreichung führte.
Im Anschluss sprachen die reformwilligen Bischöfe in Deutschland auch namens der Bischofskonferenz gegenüber der Öffentlichkeit und Lai:innenvertreter:innen auf dem Syndodalen Weg davon, dass die vorgenommenen Änderungen ausreichend gewesen wären, um den Vatikan zufriedenzustellen. Da müssen sich die Herren Bischöfe (mindestens) getäuscht haben.
Der Vatikan sagt „Nein, aber …“
Auslöser der COMMUNIO-Berichterstattung vom Herbst 2025 war eine klares „Nein“ zu Segensfeiern aus dem Munde von Papst Leo XIV. gewesen (s. „Re:mind“-Newsletter vom 19. September 2025). Dass der Papst seine Meinung zwischenzeitlich nicht geändert hat, wurde Ende April 2026 deutlich, als er auf Nachfrage einer Journalistin seine Absage wiederholte (s. „Re:mind“-Newsletter vom 24. April). Papst Leo betonte allerdings auch, dass er Fragen der Sexualität für nicht (mehr?) kirchentrennend halte.
Getriggert wurde diese neuerliche Bitte um Klarstellung seitens der Medien dadurch, dass der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, „Segen gibt der Liebe Kraft“ in einem internen Schreiben seinen Seelsorger:innen ans Herz legte. Eine „offiziell-inoffizielle“ Geste, wie COMMUNIO berichtete. Im aktuellen „Eule-Podcast“ haben Michael Greder und ich versucht, das erstaunliche Medienecho auf die Marx’sche Entscheidung auseinanderzuklamüsern.
In dieser Woche nun veröffentlichte das Glaubensdikasterium jenen Brief (PDF, auf Italienisch), den Präfekt Fernández an Bischof Ackermann geschrieben hatte, um die Mängel des Handreichungsvorschlags der Bischofskonferenz deutlich zu machen. Und Fernández stellte über Vatican News klar, dass der Widerspruch auch für die am Ende veröffentlichte Fassung von „Segen gibt der Liebe Kraft“ gültig bleibt:
„Auch wenn der endgültige Text gegenüber dem Entwurf verändert wurde, nimmt er in Wirklichkeit nicht das auf, was im Brief von 2024 geschrieben wurde. Denn obwohl er von Spontaneität und Freiheit bei Segnungen für Paare spricht, die nicht kirchlich getraut werden können, bietet er eine Art von liturgischem oder halbliturgischem Akt* an, der durch die Erklärung Fiducia supplicans vom Dezember 2023 ausgeschlossen ist.“
An dieser Stelle könnten wir eine Runde über die erstaunliche Vitalität der „offiziell-inoffiziellen“ Kanäle spekulieren, durch die Tagespost und COMMUNIO Zugang zu vatikanischen Informationen finden. Oder bestaunen, wie viele Nachrichtenmeldung aus so einem „Missverständnis“ generiert werden. In der Sache aber, da hat „Re:mind“-Autor Thomas Wystrach ganz recht, sind wir „so klug als wie zuvor“. Oder?
Den bisherigen Schlusspunkt der Debatte setzte nämlich weder Fernández noch ein deutscher Bischof, sondern Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, der zweite Mann des Vatikans. Er zeigte sich „zuversichtlich“, dass man eine „Einigung“ mit den deutschen Bischöfen erzielen werde. Zu möglichen Sanktionen des Vatikans gegenüber Bischöfen, die Segensfeiern durchführen lassen, sagte er laut KNA:
„Wir sind im Dialog, es ist noch zu früh, dazu etwas zu sagen, das ist eine Entscheidung, die beim Papst liegt. Ich hoffe, dass wir niemals zu Sanktionen kommen werden, sondern die Probleme friedlich lösen können, wie es in der Kirche sein sollte.“
Der Papst stellt klar, der Vatikan kritisiert – aber niemand schiebt den Segnenden einen Riegel vor? Angesichts dessen kommentiert Benjamin Leven in der COMMUNIO, die Segensfeiern seien zur „Verhandlungsmasse“ zwischen den deutschen Bischöfen und dem Vatikan verkommen. Liegt das beharrliche Schweigen des neuen DBK-Vorsitzenden, Bischof Heiner Wilmer (Hildesheim, bald Münster), zu den Vorgängen etwa daran, dass man aus dem Vatikan noch die Zustimmung zur neuen Synodalkonferenz erhofft, die doch im Herbst 2026 starten soll?
Wie so oft liegt Leven nicht vollständig falsch, aber doch daneben: Zur „Verhandlungsmasse“ wird in römisch-katholischer Logik vor allem der Wunsch nach Anerkennung degradiert, den lgbtqi+-Personen beharrlich vortragen und für den die Segensfeiern ein Symbol sind. Papst Leo spricht in Nachfolge des unzuverlässigen Allys Franziskus davon, man heiße in der Kirche „alle, alle, alle“ willkommen und segne darum auch alle Menschen sekundenschnell, die sich mit der Kirche auf den Weg der Umkehr machen.
Das aber passt eben nicht zum Wunsch von Katholik:innen, die gerne katholisch und queer sein wollen. Und zum Begehren jener Lai:innen, die in ihrer Kirche Menschenwürde für alle ohne Unterschied leben wollen. Ein Haustürsegen für „Paare in irregulären Beziehungen“ ist keine queersensible Pastoral und bleibt hartherzig auch gegenüber Wiederverheirateten und anderen Paarbeziehungen, die vom Ehesakrament ausgeschlossen bleiben.
Wo steht die katholische Kirche in Deutschland?
„Handlungstexte“ und „Handreichungen“ der katholischen Kirche in Deutschland sind in den Augen des Vatikans das Papier nicht wert, auf dem sie aufwendig gedruckt werden. Der Vatikan antwortet – anders als in Stuttgart auf der letzten Versammlung des Synodalen Weges abermals von Bischöfen wie Lai:innen beklagt – durchaus auf die Reformvorhaben aus Deutschland, nur eben leider abschlägig. Das zu hören, ist schmerzhaft – Weghören wäre aber unehrlich.
Anlässlich des ersten Jahrestages des Pontifikats von Papst Leo grüßt der DBK-Vorsitzende Heiner Wilmer nach Rom:
„Er [Papst Leo] hört zu, ermutigt zur Begegnung und weiß um die Fragen, die viele Gläubige bewegen. Für die Kirche in Deutschland ist das ein wichtiges Zeichen. Wir wollen unseren Weg in Verbundenheit mit der Weltkirche und im offenen Gespräch mit Rom weitergehen.“
Und ZdK-Vizepräsident Thomas Söding, der den weltweiten Synodalen Prozess von Papst Franziskus wie auch den deutschen Synodalen Weg maßgeblich begleitete, zieht nach einem Jahr Leo in der Herder Korrespondenz Bilanz:
„Leo hält sich noch vieles offen. Das gilt auch für die „heißen Eisen“: die Ordination von Frauen, die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, die Entwicklung synodaler Beteiligungsrechte und Verantwortungsstrukturen – manchmal scheint es, Leo XIV. spiele auf Zeit. Zur Klugheit seines Pontifikatjahres gehört, dass er nicht auf Eskalation setzt. Auf Dauer wird es aber nicht möglich sein, Entscheidungen zu vertagen.“
Zu den „heißen Eisen“, die eine übergroße Mehrheit der Katholik:innen in Deutschland geschmiedet sehen will, hat sich der Vatikan unter Papst Leo in den ersten Monaten seiner Amtszeit mehrfach geäußert: stets ablehnend. Vielleicht wurden die Entscheidungen gar nicht vertagt, sondern längst gefällt?
„Es gibt Dinge, die lassen sich nicht regeln“
Papst Leo will nicht eskalieren, er wird reformwillige Bischöfe nicht sanktionieren, solange sie einigermaßen brav sind und Rücksicht auf Rom nehmen, er „weiß um die Fragen, die viele Gläubige bewegen“. Vermutlich wird das vielen, die seit Jahren auf Synodalen Wegen unterwegs sind, sogar als Etappensieg zureichen. Aber reicht es als Medizin gegen den Vertrauensverlust der Kirche?
Segnungen homosexueller Paare „im Einzelfall“ und ohne liturgische Form stellte der damalige DBK-Vorsitzende Kardinal Marx übrigens bereits 2018 in Aussicht, denn: „Es gibt Dinge, die lassen sich nicht regeln.“ Marx meinte damit wohl, dass unter dem Dach des römisch-katholischen Lehrgebäudes keine positive Regelung von Segnungen von lgbtqi+-Personen und queeren Paaren möglich ist.
Doch die Regelungsverunmöglichung ist – Gott sei Dank! – nicht einseitig: Auf dem Katholikentag in Würzburg findet ein „Ökumenischer Segnungsgottesdienst für alle Paare“ statt. Bei vielen CSD- und Pride-Paraden wird auch in diesem Jahr wieder zu (ökumenischen) Gottesdiensten eingeladen. Es gibt Dinge, die lassen sich weder wegmoderieren noch einfangen.
Aktuell im Magazin
Neues Evangelisches Gesangbuch: Zwischen den Zeiten verirrt – Maren Hahnemann
Das neue Evangelische Gesangbuch versucht sich an einer Neuordnung von Liedern und Texten, die evangelischen Christ*innen wichtig sein sollen. Dabei gerät das neue Konzept an seine Grenzen. Ist es Zeit umzusteuern? Eine Analyse und Kritik der Neukonzeption des EG von Eule-Autorin Maren Hahnemann:
„Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass neben der Liedauswahl auch die neue Kategorienvielfalt ein Ergebnis des typisch evangelischen Gremienganges ist, auf dem man es möglichst allen Beteiligten mit (Schein-)Kompromissen recht machen will. Vielleicht ist es nun, nach der Erprobungsphase, auch Zeit, wenn schon nicht die gesamte Zeiten-Konstruktion infrage zu stellen, so doch aber ihre allzu elaborierten Triebe zu kürzen. Noch ist jedenfalls Zeit, sich (neu) darauf zu fokussieren, ein möglichst übersichtliches und stimmiges Gesamtwerk zu schaffen.“
Neues Evangelisches Gesangbuch: Mehr als eine neue Playlist? – Hanno Terbuyken
Das neue Evangelische Gesangbuch sollte ein analoges und digitales Gesangbuch für das 21. Jahrhundert werden. Wie schaut es nach der Erprobungsphase damit aus? Eine Analyse der Digitalisierung des neuen EG von Hanno Terbuyken, Country Manager von ChurchDesk und ehemaliger Leiter Digitale Kommunikation im Gemeinschaftswerk der evangelischen Publizistik (GEP).
„Hält die jetzige Planung, wird der Entstehungsprozess des neuen EG mehr als zehn Jahre gedauert haben: Vom allerersten Ratsbeschluss der EKD im Jahr 2017 bis zur geplanten Drucklegung 2028. Digital wäre deutlich mehr drin gewesen – und das kann auch alles noch kommen! Sollte es auch, wenn das EG tatsächlich Freude am Glauben und an den Liedern der Kirche wecken soll. Dafür muss das gedruckte Buch aber die zweite Geige spielen. Von diesem Weg ist man unterwegs offenbar leider abgekommen.“
Eule-Podcast RE: April 2026 – Trump gegen Papst Leo, LGBTQI+-Segnungen in der katholischen Kirche – Michael Greder, Philipp Greifenstein (55 Minuten)
Im Monatsrückblick des „Eule-Podcast“ diskutieren Michael und Philipp den Streit zwischen der MAGA-Bewegung um US-Präsident Donald Trump mit Papst Leo XIV. Wer ist Gewinner und Verlierer der Auseinandersetzung? Außerdem sprechen die beiden über die guten Nachrichten über Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare im Erzbistum München und Freising. Am Ende der Episode gibt es wieder zwei Medientipps des Monats.
Den „Eule-Podcast“ findest Du bei Spotify, Apple Podcasts, Deezer, RTL+, YouTube oder im eigenen Feed und direkt im Online-Magazin. Gerne weiterreichen und empfehlen!
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Ein schönes Wochenende wünscht
Philipp Greifenstein
Ein guter Satz
„Unzufriedenheit ohne Alternative nährt die Ohnmacht und den Autoritarismus.“
– Matthias Quent, Soziologe und Rechtsextremismusforscher, im Interview mit der Rheinischen Post
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