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Schockstarre – Die #LaTdH vom 19. September

Ratlosigkeit und Entsetzen: Stefan Heße darf Erzbischof in Hamburg bleiben. Außerdem: Netzwerk-Fragen, No Fucks given und Infos zur Bundestagswahl für Christen.

Herzlich Willkommen!

Altbekannt: Erst kommt die längere Debatte zum Kirchen- oder Religionsthema der Woche, dann die Werbung. Dann kommen ein, zwei Meldungen „nachgefasst“ zu Themen, die uns hier in der Eule fortdauernd beschäftigen. Wenn Sie/Du die #LaTdH nicht schon per Newsletter liest – was ich nur dringend empfehlen kann! -, folgt an dieser Stelle ein hübscher Hinweis auf das kostenlose Newsletter-Abo und dahinter wiederum kommen die bunten Meldungen, etwas Theologisches und – mit viel Glück – auch mal eine besondere Predigt. Ein guter Satz, und dann sind die #LaTdH auch schon wieder rum.

Diese Woche sehen die #LaTdH ein wenig anders aus: Statt Theologie und Predigt widmet sich der zweite Teil (hinter der Newsletter-Anmeldung, Zaunpfahl!) der nahenden Bundestagswahl: Weil Christen, dem alten Karl-Barth-Bonmont zufolge, nicht allein in der Heiligen Schrift, sondern auch in der Zeitung lesen sollen. Apropos: Dieses kirchen- und parteiunabhängige Magazin benötigt die Unterstützung seiner Leser:innen, z.B. mit einem 3 oder 7 Euro wertvollen Eule-Abo.

Eine gute Woche wünscht
Philipp Greifenstein


Debatte

Stefan Heße darf also weiter Erzbischof von Hamburg bleiben, so hat es Papst Franziskus entschieden. Am Mittwoch wurde ein entsprechendes Schreiben der Nuntiatur (Botschaft des Vatikans in Deutschland) veröffentlicht, nebst eines knappen persönlichen Briefs Heßes an die Hamburger Katholik:innen. Seitdem ist wieder Ruhe.

Vor allem im Erzbistum Hamburg selbst herrscht Schockstarre und massive Ratlosigkeit: Wie soll es jetzt mit Heße weitergehen? Und mit dem Rest der Führungsmannschaft? Es ist noch keinen Monat her, da beschwerte sich der Hamburger Generalvikar Ansgar Thim ungewöhnlich scharf und öffentlich über Papst Franziskus, der die vom Kirchenrecht vorgegebene Frist zur Entscheidungsfindung weit überschritten hatte (s. #LaTdH vom 29. August). Damals gingen er und die meisten anderen Verantwortungsträger im Erzbistum davon aus, dass Heßes Rücktritt angenommen wird.

„Causa Heße“: Papst Franziskus hält sich strikt ans Kirchenrecht – Ludwig Ring-Eifel (KNA, katholisch.de)

Auch aus diesem Blickwinkel darf die Einschätzung des Chefredakteurs der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA), Ludwig Ring-Eifel (@LudwigRingEifel), überraschen, Franziskus habe sich bei seiner Entscheidung strikt ans Kirchenrecht gehalten. Jedenfalls könnte man dessen eigene Verschärfungen desselben auch anders auslegen.

Aber anscheinend ist es wirklich so: Wer nicht selbst unmittelbar Täter ist, braucht unter diesem Papst nicht zurücktreten. Der Papst habe sich „in Form und Sache“ ans Kirchenrecht gehalten, meint Ring-Eifel:

Dieses Recht, das er selbst erst im Jahr 2019 mit dem Schreiben „Vos estis lux mundi“ eingeführt hat, zieht für den Tatbestand der Vertuschung bei Missbrauchsfällen enge Grenzen. Vertuschung wird dort definiert als „Handlungen oder Unterlassungen, die darauf gerichtet sind, die zivilen Untersuchungen oder kirchenrechtlichen Untersuchungen verwaltungsmäßiger oder strafrechtlicher Natur gegenüber einem Kleriker (…) zu beeinflussen oder zu umgehen.“

Das kann man so handhaben, aber dann braucht man von Opferschutz, Verantwortungsübernahme und Genugtuung bitte überhaupt nicht mehr sprechen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Bischof Georg Bätzing (Limburg), gratulierte Heße zum Verbleib im Amt:

„Ich wünsche dem Erzbistum und seinem Erzbischof einen guten Neustart in gemeinsamer Verantwortung, der von gegenseitigem Vertrauen getragen ist. Vieles, was im vergangenen halben Jahr liegenbleiben musste, kann nun wieder beherzt angegangen werden. Bei allen, die nun möglicherweise irritiert sind, werbe ich um das Zutrauen, dass die Entscheidung des Papstes aufgrund von Beratung wohl überlegt und begründet ist.“

Und Ring-Eifel analysiert:

Mit seiner Entscheidung verschafft sich der Papst Spielraum für zahlreiche Bistümer weltweit. In allen Erdteilen haben Männer, die heute Bischöfe sind, ähnliche Fehler gemacht wie Heße in seiner Kölner Zeit. Das Kirchenrecht in Bezug auf Missbrauch war bis vor kurzem derart unklar und verworren, dass nur wenige Personalverantwortliche stets in einer Weise handelten, die man heute als korrekt bezeichnen würde.

So zäumt man das Pferd von hinten auf! Die Unfähigkeit der Bischöfe sich an die Regeln zu halten, wird zum Beweis der Verworrenheit der Regeln selbst. Behaupteten nicht gerade erst gestern noch die Apologeten von Ratzinger, Meisner & Co., man habe alles in der päpstlichen und bischöflichen Macht stehende getan, z.B. eben genau diese Regeln verschärft?

Bei den meisten der im Gercke-Gutachten aufgezählten Pflichtverletzungen wäre übrigens die Glaubenskongregation zuständig gewesen, was die korrekte Adresse der in mehreren Fällen unterbliebenen Meldungen nach Rom angeht. Die Kongregation hat die Verfahren lautstark an sich gezogen, es gab mehrere päpstliche Schreiben dazu. Wer die Historie verstehen will, dem sei abermals das Buch „Nur die Wahrheit rettet“ von Doris Reisinger (@ReisingerWagner) und Christoph Röhl ans Herz gelegt.

Wie Verantwortung verdunstet – Christiane Florin (DLF)

Erneut kein Rücktritt eines Bischofs. Wieder sagt Franziskus: Mach weiter! Im Deutschlandfunk kommentiert Christiane Florin (@ChristianeFlori) den Vorgang:

Die römisch-katholische Kirche ist ein Verantwortungsverdunstungsbetrieb, das wissen viele Gläubige schon lange. Neu ist, dass die Alles-Egal-Haltung so offen verkündet wird. Wobei: Nicht alles ist egal. Eine zweite Ehe nach einer Scheidung ist nicht egal, eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft auch nicht. Aber als Bischof Missbrauchstäter zu hätscheln und Betroffene fallen zu lassen – das geht in Ordnung. Apropos Ordnung: Vor wenigen Tagen präsentierte das Bistum Hildesheim eine Studie zum früheren Oberhirten Heinrich Maria Janssen. Der hatte so viel Mitleid mit Priestern, deren Leben in – wie er Missbrauch nannte – „Unordnung“ geraten war, dass für die Kinder keins übrig war. […]

Egal, wie Franziskus waltet: Seit elf Jahren spielt sich die organisierte Verantwortungsverweigerung vor den Augen der deutschen Öffentlichkeit ab. Auch nach elf Jahren fehlt der politische Druck, wirklich unabhängig aufzuarbeiten, Akten auszuwerten, Zeugen zu vernehmen und Konsequenzen einzufordern. Von der CDU ist hier ohnehin nichts zu erwarten, auch Grüne, SPD, FDP und Linke urteilen milde. Die römisch-katholische Kirche solle nicht allein am Pranger stehen, sie tue so viel Gutes und Missbrauch gebe es überall, heißt es parteiübergreifend. Fragt sich bloß, wie viele Suppenküchen die massenhafte sexualisierte Gewalt in kirchlichen Einrichtungen aufwiegen.

Bei der Vorstellung des Missbrauchs-Berichts im benachbarten Bistum Hildesheim (s. nachgefasst) erklärte die Leiterin der Expertengruppe, Antje Niewisch-Lennartz:

„Alles war geeignet zum sexuellen Missbrauch. Und es bedurfte auch keines Netzwerks, um den Strafen zu entgehen.“

Das Netzwerk ist die katholische Kirche selbst. Aufklärungsbemühungen, wie sie Bischof Heiner Wilmer nebenan im Bistum Hildesheim unternimmt, wird durch die Entscheidung des Papstes Hohn gesprochen.

In den kommenden Tagen wird die DBK zu ihrer Herbstvollversammlung in Fulda zusammenkommen. Mit Heße. Man ist gespannt, wie der Apostolische Nuntius, Nikola Eterović, diesmal vor das versammelte deutsche Episkopat treten wird. Und gerne würde man auch wissen, was Wilmer und andere Bischöfe zum Verbleib Heßes in ihrem Kreise zu sagen haben.

Im Erzbistum Hamburg selbst beginnt nun eine Phase der Neuorientierung. Von KirchenmitarbeiterInnen ist zu hören, dass eine weitere Zusammenarbeit Heßes mit dem aktuellen Generalvikar nur schwer vorstellbar erscheint. Und wann werden eigentlich die suspendierten Gremien des Erzbistums wieder ins Spiel gebracht?

Wir sind besser. Als das Politbüro. Im Verdrängen. – Marius Fletschinger (mfletschinger.com)

Die tiefe Enttäuschung und Ratlosigkeit geht weit über die Grenzen des Erzbistums Hamburg hinaus. Marius Fletschinger (@don_marius) ist Priester des Erzbistums Freiburg und macht sich auf seinem Blog eigene Gedanken zum Fall Heße:

Seit einem halben Jahr denke ich: wenn ihm die Aufarbeitung des Versagens, die Integrität der katholischen Kirche (in Deutschland, doch nicht nur) ernstlich wichtig sind, hat auch der Papst hier keine andere Wahl als entschlossen durchzugreifen. Gestern wurde klar: er zementiert den status quo. Im Hause Heße, Woelki und paar mehr dürften gestern Korken geknallt haben, in vielen tausend anderen Türen. Wir ohnmächtigen Beobachter:innen ballen die Fäuste vor Wut – wie erst fühlen sich die Betroffenen? […]

Haben die in Rom denn überhaupt keine Ahnung, wie brisant die Lage ist? Was um Himmelswillen rapportiert die Nuntiatur nach Rom, was steht im Bericht der Visitation (in sich eine einmalig schallende Ohrfeige für den Kardinal), gibt es dort keinen, der sich ein undogmatisches Bild von der Lage in Deutschland machen könnte? Oder hat die Kirchenspitze andere Prioritäten, ist es ihr zynisch gleichgültig, einfach Wumpe? Wenn es beides nicht ist, kann es nur eines sein: willentliche, uferlose Verdrängung.

Es wird einiges in Bewegung geraten, in Hamburg und anderswo. Dort hatte es nach dem Rücktrittsgesuch Heßes schon einen gewaltigen Spike bei der Zahl der Kirchenaustritte gegeben. Wenn sich die Hierarchen nicht bewegen, die Gläubigen tun es – und treten aus. Ob auch das via Botschafter-Postille den Weg nach Rom findet?

nachgefasst

Missbrauchs-Aufklärung im Bistum Hildesheim

Auf mehr als 400 Seiten fasst eine ExpertenInnen-Kommission den sexuellen Missbrauch im Bistum Hildesheim zusammen: 71 Beschuldigte, darunter 49 Geistliche wurden identifiziert. Florian Breitmeier (@breitmeierf) berichtet und ordnet die Ergebnisse im NDR in Bild & Ton, sowie schriftlich ein. Zur Rolle des bis heute angesehenen Bischofs Heinrich Maria Janssen:

Das weltliche Recht scherte Bischof Janssen in diesen Fragen ebenso wenig wie das Kirchenrecht oder klassische Moralvorstellungen. Die katholische Sexuallehre hat er offiziell streng verteidigt, bei Kindesmissbrauch durch Kleriker aber schaute er weg. Am Hildesheimer Domhof herrschte eine Doppelmoral, die verstört. Wie ein absolutistischer Monarch missbrauchte der Bischof seine Macht, verletzte seine Fürsorgepflicht, offenbarte eine frostig-schroffe Verantwortungslosigkeit. Das hat Menschen verletzt und auch das Bistum als Institution.

Um die Abgründe der katholischen Aufarbeitung geht es auch in einem Radio-Feature von Gaby Mayr im Deutschlandfunk: „Bischöfe im Nebel“. Und Kirchenreporter Andreas Roth (@ReporterTheol) porträtiert beim MDR die katholische Gemeinde im sächsischen Heidenau (und ihren Bischof), wo um die Aufklärung von Missbrauchs-Verbrechen aus den 1960er-Jahren gerungen wird.

Bundestagswahl 2021

Die andere K-Frage – Jessica Ramczik (jungle.world)

Keine der großen Parteien hat ein Wahlprogramm vorgelegt, das genügt, um dem Klima­wandel zu begegnen, stellt Jessica Ramczik (@BeigeBionda) in ihrer Analyse in der jungle.world fest. Sie geht die Parteiprogramme der bereits im Bundestag vertretenen Parteien durch und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis:

Den Ernst der Lage scheinen bisher weder die Parteien noch die meisten Medien verstanden zu haben. Bei der Dreierdebatte »Triell« der beiden Kandidaten und der Kandidatin für die Kanzlerschaft in ARD und ZDF am Sonntagabend fragten der Moderator und die Moderatorin denn auch mehr nach den Kosten der Klimaschutzmaßnahmen als nach ihrer Wirksamkeit. So konnten sie die Unzulänglichkeiten der Parteiprogramme nicht thematisieren. Das bleibt den sozialen Bewegungen überlassen: Für den Freitag vor der Wahl hat Fridays for Future zum globalen Klimastreik aufgerufen.

Zur Teilnahme am Globalen Klimastreik haben inzwischen auch Kirchen, vor allem mehrere katholische Bistümer, aufgerufen. Das steht in Zusammenhang mit den Forderungen von „Christians for Future“, die am vergangenen Donnerstag den Kirchenleitungen von evangelischen Landeskirchen und römisch-katholischen (Erz-)Bistümern überbracht wurden (wir berichteten).

„Alle Hebel in Bewegung setzen“ – Interview mit Claudia Schwegmann (Die Eule)

Im Eule-Interview erläutert „Christians for Future“-Aktivistin und Mitautorin der Forderungen, Claudia Schwegmann (@OpenAidGermany), die Anliegen der ökumenischen Klimaschützer:innen. Die Kirchen sollen sich zum Ziel setzen, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. (Bisher peilt z.B. die EKD das Jahr 2050 an und bleibt damit sogar hinter der Bundesregierung (2045) zurück.) Vor allem aber geht es den Aktivist:innen darum, dass die Kirchen ihre prohetische Stimme für mehr Klimagerechtigkeit erheben.

Wir können nicht warten, bis alle Landeskirchen oder (Erz-)Bistümer ihre eigenen Klimaziele erreicht haben, bevor die Kirche laut wird!

Wie der XXL-Bundestag noch verhindert werden kann – Joachim Behnke (SPIEGEL)

Ein schon etwas betagter, aber am letzten Sonntag vor der Bundestagswahl sehr aktueller Gastbeitrag von Joachim Behnke, Politikwissenschaftler an der Zeppelin-Universität Friedrichshafen, im SPIEGEL, in dem er auseinandersetzt, wie die unmäßige Vergrößerung des Bundestages verhindert werden kann – von den Wähler:innen. Interessant, nicht nur für Wähler:innen in Bayern und Baden-Württemberg.

Ein aufgeblähter Bundestag kostet also zusätzliches Geld, damit er schlechter funktioniert, und gefährdet außerdem das Ansehen der politischen Institutionen und der Demokratie. Eine nachhaltige Reform des Wahlgesetzes bleibt daher dringend geboten.

Wählerisch – Rainer Hörmann (Kreuz & Queer, evangelisch.de)

Im queeren Blog „Kreuz & Queer“ auf @evangelisch_de schreibt Rainer Hörmann über die Bedeutung von LGBTQI*-Themen bei der kommenden Bundestageswahl. Nicht viel los auf den ersten Blick, aber es gibt durchaus Themen queerer Politik, die es verdienten auch jenseits der Szenen Aufmerksamkeit zu erlangen, z.B. die Diskriminierung von LGBTQI* im Gesundheitswesen. Mit der Einführung der Ehe für alle (die am 26. September in der Schweiz verteidigt werden kann, btw) ist es halt eben nicht getan.

Ich achte darauf, welche Politik die Parteien für die LGBTIQ-Community vorschlagen. Ich achte aber auch darauf, welchen Ton sie gegenüber anderen Gruppen anschlagen und ob sie ein Konzept vertreten, das ein gutes gesellschaftliches Zusammenleben ermöglicht. Am 26. September ist Bundestagswahl und wir sollten es uns im besten Sinne leisten, wählerisch zu sein!

Wen würde Jesus wählen? – Philipp Greifenstein (Die Eule)

Gleich mehrere Automaten wollen es den Christen im Lande erleichtern, eine gute Wahlentscheidung zu treffen. Der „Sozial-O-Mat“ der Diakonie Deutschland und der „PROphetomat“ des evangelikalen Medienmagazins Pro laden zum Klicken ein – und auch der Heiland hat im Matthäus-Evangelium eine Inspiration fürs gute Entscheiden mitzuteilen.

Buntes

ChurchDesk-Ideenschmiede #5: Wie sinnvoll sind Newsletter in der Gemeindearbeit? (ChurchDesk)

Zu einem Austausch über die Verwendung von Newslettern für die Arbeit in der Kirchgemeinde lädt das Gemeindesoftware-Unternehmen ChurchDesk am kommenden Freitag ein. Dass Newsletter eine sinnvolle Ergänzung zum Gemeindebrief sind und sich gerade in der Corona-Krise bewährt haben, habe ich schon im vergangenen Sommer erzählt. Wer tiefer in das Thema einsteigen will, dem/der sei diese Stunde am Freitagnachmittag ans Herz gelegt, bei der ich auch ein wenig aus dem #LaTdH-Nähkästchen erzählen werde.

Oh My Fucking God, Get the Fucking Vaccine Already, You Fucking Fucks – Wendy Molyneux (McSweeney’s, englisch)

Einen etwas anderen Impfappell hat Wendy Molyneux (@WendyMolyneux) verfasst: Unter reichlich Flüchen ruft sie Impfverweigerer und -Zweifelnde zum Handeln auf. Das ist witzig geschrieben, obwohl oder weil es um eine ernste Sache geht. Auch in Deutschland brauchen wir noch einen fucking push bei den Corona-Impfungen. Die Kirchen können helfen, wie viele erfolgreiche Impfaktionen in den Gemeinden des Landes zeigen: #ZweiPiekseFürEinHalleluja.

Ein guter Satz