WTF?! Nr. 14: Frieden schaffen durch Dialog?

Mit Judith Königsdörfer vom Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland spricht Eule-Redakteur Philipp Greifenstein über die Folgen des Ukraine-Krieges für die Partnerschaftsarbeit zwischen den Kirchen. Was muss man tun, um den Frieden vorzubereiten?

Vergangene Woche fand dazu eine Ökumenische Konsultation in Wittenberg statt, die von Judith Königsdörfer organisiert wurde. Die Ökumene mit den Kirchen Osteuropas ist durch den russischen Angriffskrieg herausgefordert. Königsdörfer, die auch dem Zentralausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) angehört, erklärt die Diskussion um die Mitgliedschaft der Russisch-Orthodoxen Kirche.

Mehr:

„Wo hat die Ökumene Grenzen?“, Philipp Greifenstein zeichnet in der Eule die gegenwärtigen Herausforderungen für den ÖRK und für die römisch-katholische Kirche insb. Papst Franziskus nach

– Die Erklärung der Ökumenischen Friedenskonsultation in Wittenberg im Wortlaut

„Ökumene mit dem Kriegstreiber?“, Philipp Greifenstein beschreibt das Agieren der Russisch-Orthodoxen Kirche während des Ukraine-Krieges und fragt, ob und wie eine ökumenischen Zusammenarbeit mit dem Moskauer Patriarchat überhaupt möglich ist

– in den #LaTdH vom 24. April und vom 6. März beschäftigt sich die „Debatte“ mit den aktuellen ökumenischen Herausforderungen

im „WTF?!“-Podcast beantwortete die Ostkirchen-Expertin Regina Elsner bei Kriegsbeginn Fragen zur Rolle der Religion und insbesondere der orthodoxen Kirchen im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine