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Der Synoden-Blog: Die EKD-Synode zum Nachlesen

Von Samstag bis Montag tagte die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Wegen Corona zum ersten Mal in ihrer 75-jährigen Geschichte ausschließlich digital. Hier gibt’s die Tagung zum Nachlesen:

Vom 7. bis 9. November hat unser Redakteur Philipp Greifenstein die EKD-Synode im Live-Blog begleitet. Was ist auf der ersten digitalen Synodentagung in der Geschichte der EKD passiert?  Hier gibt es die EKD-Synode zum Nachlesen:

Samstag, 7.11.2020: Die digitale Synode

Heute beginnt offiziell die die 7. Tagung der 12. Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), der 3. Vollkonferenz der Union Evangelischer Kirchen (UEK) und der 12. Synode der EKD, die vom 6. bis 9. November 2020 laufen soll. Klingt viel? Stimmt. Die beiden evangelischen Kirchenbünde und die EKD, in der alle 20 evangelischen Landeskirchen organisiert sind, haben sich für ihre Tagung viel vorgenommen.

Wegen der Corona-Pandemie wurde die ursprünglich in Berlin angesetzte Tagung erst gekürzt und aller netten Begleiterscheinungen, wie Empfängen und kostenlosem GEPA-Kaffee auf der Meile der Werke und Projekte der evangelischen Kirchen, entledigt. Schlussendlich entschied man sich Mitte Oktober dafür, die Tagung nur im Netz durchzuführen (wir berichteten). Die Pandemie-Entwicklung seitdem hat die Entscheidung des Synoden-Präsidiums endgültig ins Recht gesetzt.

Für die Synodalen, die schon seit Wochen in Zoom-Konferenzen die Entscheidungen der Synode vorbereiten, aber auch für die Berichterstatter:innen ergeben sich aus der Digitalisierung der Tagung eine Reihe von Unannehmlichkeiten: Es gibt keine oder nur wenige Gesichter, in denen man die Reaktionen der Kolleg:innen auf die Berichte, die der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und Synoden-Präses Irmgard Schwaetzer halten werden, ablesen kann. Die vielen unterhaltsamen Grußworte entfallen. Überhaupt wird deutlich weniger gelacht und gelästert werden. Viele wichtige Themen werden gar nur schriftlich abgehandelt, z.B. der Bericht des Beauftragtenrates zum Schutz vor sexualisierter Gewalt am Montag.

Es ist auch nicht möglich, auf den Fluren und beim Kaffee das Gespräch mit Akteur:innen aus den Gliedkirchen der EKD (den evangelischen Landeskirchen) und dem EKD-Kirchenamt sowie Synodalen zu suchen. Die Ausschuss-Sitzungen der Synode sind stets nicht-öffentlich, aber für gewöhnlich merkt man vor Ort doch schnell, wie der Hase läuft.

In der Eule werden wir uns auch auf der digitalen Tagung darum bemühen, möglichst nah dran zu sein: Zu den drei Zukunfts-Strategiepapieren befragen wir je eine Expert:in. Ihre Einschätzungen der Lage lest ihr als eigenständige Interviews in der Eule. Am Sonntag und Montag begleiten wir das digitale Synodengeschehen außerdem in diesem Live-Blog, in dem wir versuchen werden, die Stimmung der Synode einzufangen und die wichtigen Themen der Tagung zu beleuchten.

Sonntag, 8.11.2020: Der Zukunft zugewandt

Sonntag, 8.11.2020, 8:30 Uhr

Herzlich Willkommen am digitalen Lagerfeuer zur EKD-Synode!  Los geht’s um 9:30 Uhr mit dem Eröffnungsgottesdienst im ZDF.

Gerade eben sind die „Links am Tag des Herrn“ (#LaTdH) für diesen Sonntag erschienen, in denen ich mich mit Finanzstrategie und Missbrauchsaufarbeitung der EKD befasse. Außerdem wurde – endlich – ein neuer US-Präsident gewählt und auf dem Leipziger Ring eskalierten „Querdenker:innen“.

Sonntag, 8.11.2020, 9:30 Uhr

Der Eröffnungsgottesdienst der EKD-Synode startet im ZDF und im Livestream. Bläser und Orgel sowie Chor mit „Lobet den Herren“ aufs Ohr. Ansonsten natürlich aufgrund der Hygiene-Vorschriften ein recht frugales Ambiente.

Sonntag, 8.11.2020, 9:45 Uhr

EKBO-Bischof Christian Stäblein hoffnungsfroh in seinen Einleitungsworten: „Es ist ja alles schon da: Seelsorge, Gottesdienste, Suppenküchen, digitale Verkündigung …“. „Schon“ oder eben halt „noch“. Die Synode wird heute und morgen unter anderem eine neue Finanzstrategie der EKD beraten und beschließen. Die wird Signalwirkung auch für die Gliedkirchen der EKD (die evangelischen Landeskirchen) haben. Es wird gespart, und zwar ab sofort. Wozu braucht es die Kirche heute in unserer Gesellschaft? Was ist ihr Kerngeschäft? Und: Gibt es bei den beiden wenigstens Überschneidungen?

Eine clevere Idee, die Liturgie vom Chor, der im Kirchenschiff verteilt ist, singen zu lassen. So kommt doch nicht das Gefühl einer leeren Kirche auf, das vielen Kirchgänger:innen derzeit so vertraut ist. Und Pfarrerin Bianca Schamp benutzt im Gebet die weibliche Gottesanrede!

Sonntag, 8.11.2020, 9:50 Uhr

Das war ein schönes musikalisches Intermezzo gerade eben – übrigens aus dem katholischen Gotteslob -, gesungen von einer jungen Frau und dezent begleitet. Nach Statements aus der Gemeinde und von Synodalen, was ihnen die Kirche bedeutet, folgt nun die Predigt von Bischof Christian Stäblein (Text): Charlie Brown und Snoopy als Seufzergemeinschaft. Das Corona-Leben fasst Stäblein aber in gute Bilder. Eine Kirche als Seufzergemeinschaft? Das könnte gut gehen, wenn man an Römer 8,26 denkt.

Sonntag, 9.11.2020, 10:15 Uhr

„Nun aufwärts froh den Blick gewandt und vorwärts fest den Schritt!“ Mit diesem pietistischen Schlager von August Hermann Francke geht der Gottesdienst so langsam zu Ende. Der Eröffnungsgottesdienst ist weniger pompös ausgefallen als im letzten Jahr in Dresden. Auch nicht so überfrachtet mit thematischen Ideen.

Ja, das war alles ein wenig selbstbezüglich, aber die Kirche darf ruhig auch mal über sich nachdenken, bevor sie mit Aplomb zu gesellschaftlichen Themen spricht. Der Anspruch, dies zu tun, ist ja klar formuliert. Mich hat die Zurückhaltung beim Gottesdienst jedenfalls nicht gestört.

Weiter geht es 11 Uhr mit dem Livestream der EKD und der Plenumssitzung. Nach Begrüßungen und Großworten (u.a.Bundespräsident Steinmeier) geht es vor dem Mittag noch an den Bericht des Rates der EKD, vorgetragen vom Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm.

Sonntag, 8.11.2020, 11:10 Uhr

„Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass die Anreise zu unserem Treffen heute so kurz sein würde“, versucht Synoden-Präses Irmgard Schwaetzer einen witzigen Einstieg in die Plenumssitzung der diesjährigen EKD-Synode. Es folgt die Videobotschaft des Bundespräsidenten.

Flagge, Bild aus dem Vormärz, weiße Rosen, Silbergeschirr – im Präsidialamt haben sie ein Gespür für Inszenierungen. Steinmeier betont, wie gerne er live auf der Synode in Berlin gesprochen hätte.

Ja, die Kirche steht vor wirklich großen Veränderungen. Die Reformvorschläge zu bewerten, steht mir als Bundespräsident nicht zu, als Christ wünsche ich Ihnen dazu alles Gute. Wir brauchen die Gemeinschaft im Glauben. Ich glaube, Sie werden ehrlich darum ringen, wie die Kirche in Zukunft ausschauen soll. Dafür danke ich Ihnen – dafür danke ich Euch, liebe Schwestern und Brüder!

Der Bundespräsident lobt die Umsicht der Kirchen während der Corona-Pandemie. Die Zuversicht des Glaubens sei wichtig, um die Herausforderungen der Corona-Krise zu bestehen. Er teilt auch seine Besorgnis über die Spaltungen in unserem Land mit, und lobt die Kirche für für ihren Willen, immer wieder „Brücken zu bauen“.

Steinmeier lobt zum Schluss ausdrücklich Präses Schwaetzer (78), die mit dieser Tagung der Synode an das Ende ihrer Zeit als Präses kommt. Der nächsten EKD-Synode im kommenden Jahr wird Schwaetzer nicht mehr angehören.

Sonntag, 8.11.2020, 11:22 Uhr

Der Limburger Bischof Georg Bätzing, Vorsitzender der römisch-katholischen Deutschen Bischofskonferenz (DBK), lobt in seinem Grußwort vor allem das ökumenische Engagement der Evangelischen Kirche während des Reformationsjubiläums 2017, das ja in der nun zu Ende gehenden Synoden-Legislatur stattgefunden hat. Besonders dankt er dem Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm und seinem eigenen Vorgänger im Amt des DBK-Vorsitzenden Kardinal Reinhard Marx (München-Freising).

Mit Blick auf den „Synodalen Weg“ in seiner Kirche und die Zukunftsprozesse der EKD wünscht sich Bätzing weiterhin den intensiven Austausch zwischen katholischer und evangelischer Kirche. Er werde sich im Gespräch mit Rom dafür einsetzen, dass Ergebnisse ökumenischer Dialoge gewürdigt werden. Das zielt auf die Diskussionen um die gegenseitige Einladung zu Abendmahl/Eucharistie auf dem Ökumenischen Kirchentag im kommenden Jahr, die von der Glaubenskongregation vor ein paar Wochen scharf kritisiert wurde (wir berichteten).

Nach einem Totengedenken folgt nun der Ratsbericht von Heinrich Bedford-Strohm.

Sonntag, 8.11.2020, 11:30 Uhr

Der Ratsvorsitzende zu Beginn seines Berichts:

„Wir sind in diesen Tagen eine verwundete Gesellschaft. Aber ich spüre, dass unsere Geduld schwindet. Die Normalität kehrt einfach nicht zurück. […] Wir denken auf unserer Tagung an die, die einsam gestorben sind. An ihre Angehörigen, die sie nicht begleiten konnten. Und an die Menschen, die von Beerdigungen ausgeschlossen waren. Lassen Sie uns kurz innehalten, um das vor Gott zu bringen.“

Sonntag, 8.11.2020, 11:45 Uhr

Der Ratsvorsitzende sprach vor allem über die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Deutschland und weltweit. Er fordert internationales Engagement, um die Krisenfolgen einzugrenzen. Im Vergleich zum letzten Jahr gleicht sein Bericht in diesem Jahr eher einer Predigt. Keine Ausführungen zur Seenotrettung, zur Aufarbeitung des Missbrauchs, nur wenig zu den Zukunftsprozessen in diesem mündlichen Ratsbericht.

Präses Schwaetzer ermahnt die Synodalen, die Chatfunktion der Zoom-Konferenz nur für wirklich wichtige Äußerungen zu nutzen. Normalerweise sind Ratsvorsitzender und Synode nämlich sehr redselig. Dann bekommen natürlich auch die Journalist:innen auf der Pressetribüne mehr mit. Heute glich der mündliche Ratsbericht eher einer Video-Andacht, wie wir sie seit dem März sehr häufig gesehen haben.

Sonntag, 8.11.2020, 12:30 Uhr

Die Aussprache zum Ratsbericht ist gerade zu Ende gegangen. Wie üblich haben die Synodalen auf Themen hingewiesen, die sie im Bericht besonders gut getroffen fanden bzw. vermisst haben. Weitere Impressionen vom Vormittag:

Sonntag, 8.11.2020, 14:00 Uhr

Die Aussprache zum Ratsbericht wird fortgesetzt. Gerade fordert die Synodale Karla Groschwitz emotional bewegt die Synode auf, eine Erklärung gegen Rechtsextremismus zu verabschieden und eine Reihe Initiativen zum Schutz der Demokratie zu unterstützen.

Barbara Rudolph (Mitglied der Kirchenleitung und Leiterin der Abteilung „Theologie und Ökumene“ im Landeskirchenamt der EKiR, hier im Eule-Interview) erkundigt sich, wie die EKD sich in der Frage des Antisemitismus bei der BDS-Bewegung positioniert.

Das sei besonders im Hinblick auf die 2022 in Karlsruhe angesetzte Vollversammlung des Ökumenenischen Rats der Kirchen von Bedeutung. In der weltweiten Gemeinschaft des ÖKR gibt es – man kann es anhand aktueller Debatten leicht nachvollziehen – dazu sehr unterschiedliche Positionen. Rudolph plädiert dafür, nicht nur voreilige Zuschreibungen das Gespräch zu verhindern. Sie erlebe, dass man das Thema in der Kirche und in den Akademien nicht mehr offen diskutieren könne, ohne sich einen Antisemitismus-Vorwurf einzuhandeln. Dazu empfehle ich dringend das Eule--Interview mit Klaus Holz, dem Generalsekretär der Evangelischen Akademien.

Nun antwortet der Ratsvorsitzende auf Fragen und Hinweise. Dafür hat er fünf Minuten Zeit. „Digital“ muss eigentlich nicht unbedingt heißen, dass man sich keine Zeit nimmt. Der enggetaktete Zeitplan entspricht zwar den Synodentagesordnungen vergangener Jahre ungefähr, aber von der Couch zu Hause (oder im holzgetäfelten Raum wtf?) könnten die Synodalen sicher mehr Geduld aufbringen, als es ihnen die Planung zumutet.

Sonntag, 8.11.2020, 14:55 Uhr

Die Synode debattiert die „12 Leitsätze“, die das „Z-Team“ vorbereitet hat. Es ist ein langes Papier und dementsprechend haben die Synodalen weitere Anregungen und auch Kritik. Es überwiegt allerdings die Erleichterung, dass man dem knappen „11 Leitsätzen“ vom Sommer noch eine Menge hinzugefügt hat, vor allem das Thema Seelsorge. Nur präzise ist das Papier so halt nicht mehr.

Über die „12 Leitsätze“ und die Reformfähigkeit der Evangelischen Kirche habe ich mit dem Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), Friedrich Kramer gesprochen. Das Interview ist gerade eben hier in der Eule erschienen. Kramer war Teil des „Z-Teams“.

Sonntag, 8.11.2020, 15:20 Uhr

Die Synode ist im Verzug. Bis 16 Uhr sollten noch Finanzstrategie und Digitalisierungstrategie eingebracht werden. Die Synode hat sich ein wenig bei den „12 Leitsätzen“ verfitzt. Mein Eindruck: Es melden sich viele Synodale, um im Plenum mitzusprechen. Aber die Synode arbeitet ja auch in den Ausschüssen. Vielleicht effektiver.

Jetzt bringt EKD-Finanz-Guru Andreas Barner die neue Finanzstrategie der EKD ein, die unter den Synodalen und über die Synode hinaus kontroverse Diskussionen auslöst – und noch nicht beschlossen ist. Um die neue Finanzstrategie dreht sich heute auch die Debatte der „Links am Tag des Herrn“. Leseempfehlung!

Barner drängt die Synodalen das Kürzungsvolumen wie im Entwurf zu belassen, anders ginge es nicht. D.h. auch, dass über die einzelnen Kürzungsobjekte durchaus noch diskutiert werden kann, solange das Endergebnis von ca. -30 % stimmt.

Barner verlangt echte Prioritätensetzungen. Ui, das ist es, was auch der Synode schwer fällt. Am Ende sollen alle Themen immer wichtig sein. Und die Begründungen dafür sind immer gut und schlüssig. Allein, wenn alles wichtig ist, was ist dann am Wichtigsten? Barner entschuldigt sich auch für den Ton mancher knappen, schriftlichen Einschätzung, mit der die Kürzungen den Mittelempfänger:innen begründet wurden.

Sonntag, 8.11.2020, 19:45 Uhr

Der Livestream ist gerade zu Ende gegangen. Nach den Zukunftsprozessen und dem Haushalt hatten die Synodalen noch eine Reihe Kirchengesetze auf der Tagesordnung. An dieser Stelle eine vielleicht nützliche Info:

Alles, was die Synode beraten und beschließen soll, wird in die Synode eingebracht. Mal durch einen mündlichen Bericht, mal schriftlich und manchmal Beides. So gibt es z.B. einen mündlichen Ratsbericht, der inzwischen auch auf YouTube zu sehen ist und vom Ratsvorsitzenden gehalten wird, und einen schriftlichen, längeren.

Was Gesetz oder Entschluss werden soll, wird nach der Einbringung im Plenum diskutiert – das haben die Synodalen heute trotz Digitalisierung (zumeist) fröhlich gemacht -, und dann in die passenden Ausschüsse der Synode überwiesen. Diese tagen zwischen und auf den Synodentagungen, gerade jetzt zum Beispiel. Dort werden Hinweise der Synodalen, Änderungsanträge etc. eingearbeitet, denn anders als ein Parlament arbeitet die Synode am liebsten so, dass am Ende alle zustimmen könn(t)en. Auch das ist ein Grund dafür, warum die Synodenbeschlüsse dazu tendieren auszuufern und außerhalb der kleinen Welt des organisierten Protestantismus niemanden mehr zu interessieren.

Weil diese Tagung der Synode nicht nur digital ist, sondern auch verkürzt, sehen die Synodalen all das schon morgen wieder, wenn die Ausschüsse ihre Arbeit heute Abend gut erledigen. Der Synodentag ist also noch längst nicht vorbei. Bis 22 Uhr tagen die Ausschüsse, danach das erweiterte Präsidium. Üblicherweise finden an den Synodenabenden Empfänge statt, heute gibt’s dafür ein wenig digitalen Ersatz, denn ein paar Synodale haben sich jeweils um digitale Break-Out-Rooms bemüht.

Morgen wird sich die Synode außerdem am Vormittag mit dem Bericht des Synodenpräsidiums (dem letzten von Präses Irmgard Schwaetzer), dem Bericht des Beauftragtenrates zum Schutz vor sexualisierter Gewalt (dazu mein Überblick über die scheiternden Aufklärungs-Bemühungen der evangelischen Kirchen), einem Bericht des Friedensbeauftragten über die Weiterarbeit am Schwerpunktthema der Synode vom vergangenen Jahr und Berichten zu Genderfragen und Klima beschäften.

Am Nachmittag tagen dann die mit der EKD verbundenen Tagungen der VELKD und UEK, am frühen Abend soll zur Beschlussfassung geschritten werden. Das heißt, die Synodalen werden dann per Knopfdruck von Zuhause aus abstimmen, was ein neues Kirchengesetz wird, wie die Zukunft der drei Zukunftsstrategien ausschauen wird und vieles mehr.

Wenn die Ausschüsse heute Abend vorbei sind, werden die Synodalen fast 12 Stunden Zoom-Konferenzen hinter sich haben und das Präsidium den ersten vollständig digitalen Synodentag in der Geschichte der EKD bestanden. Bisher läuft alles stabil. Und an die rechtsradikalen Arschlöcher, die gestern in Leipzig randalierten, gewandt: So sieht Verantwortung während einer Pandemie aus.

Morgen geht es hier weiter.
Gute Nacht!


Montag, 9.11.2020: Erfolge und Versäumnisse

Montag, 9.11.2020, 8:58 Uhr

An diesem geschichtsträchtigen Datum setzt die Synode der EKD ihre Beratungen fort. Zunächst gibt es eine Morgenandacht (Text). Dann tritt sie in die Tagesordnung ein, auf der heute Vormittag u.a. der Bericht des Beauftragtenrates zum Schutz vor sexualisierter Gewalt steht. Der Livestream beginnt um 9:15 Uhr.

Der schriftliche Bericht des Beauftragtenrates, der von den Synodalen heute diskutiert wird, steht inzwischen online der Allgemeinheit zur Verfügung. Ich empfehle interessierten Beobachter:innen – auch wenn heute eine neue Arbeitswoche beginnt! – einen Abgleich mit den Eule-Recherchen, die in meinen Artikel vom Samstag eingeflossen sind.

Montag, 9.11.2020, 9:30 Uhr

Die Synode ist in die Aussprache des Berichts des Synoden-Präsidiums eingestiegen. Die Synodale Doreen Habermann fragt, ob es sich beim Bericht „um einen Rückblick auf die Legislatur handelt oder um eine Liste persönlicher Highlights“. Sie fragt Präses Schwaetzer nach „drei Fehlern oder Missgeschicken“, die sie – im Sinne einer neuen Fehlerkultur – dem kommenden Rat (und der kommenden Synode) mit auf den Weg geben möchte.

Präses Schwaetzer gibt zu, dass die „Umgang mit Fehlern lieber im kleinen Kreise“ betreibe und lässt es dabei bewenden der Synodalen Habermann darin zuzustimmen, dass der Familiennachzug für Geflüchtete im Bericht zu kurz kommt.

Montag, 9.11.2020, 10:20 Uhr

Der schriftliche Bericht des Beauftragtenrates wurde in aller Kürze abgehandelt. Dazu später mehr in der Eule. Nur kurz: Wie in der Eule bereits berichtet, übernimmt der Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig, Christoph Meyns, das Amt des Sprechers des Beauftragtenrates von Bischöfin Kirsten Fehrs (Hamburg/Lübeck, Nordkirche).

Die Synode hört nun Berichte u.a. vom Friedensbeauftragten und diskutiert gerade jetzt den Klimabericht. Ein Thema, dass den Wortmeldungen zufolge die Synodalen sehr bewegt. Der Synodale Harald Geywitz weist auf das neue Klimaschutz-Gesetz der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) hin, das zwar in der Landeskirche kontrovers diskutiert wurde, nun aber Vorbildfunktion auch für andere Landeskirchen habe.

Montag, 9.11.2020, 11:15 Uhr

Die Synode hat sich gerade eben mit dem Schicksal der Evangelischen Journalistenschule (ejs) in Berlin befasst. Und zwar im Rahmen der Befassung mit dem Bericht aus dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP), der schriftlich eingebracht wurde und jetzt öffentlich zugänglich ist.

Die ejs wird aus dem Haushalt des GEP finanziert, und dort wird gekürzt:

„Im Zuge der vom Aufsichtsrat beschlossenen sozialverträglich zu gestaltenden Kostenreduktion, die alle Bereiche des GEP umfasst, [wird es] nicht möglich sein, die Evangelische Journalistenschule in Berlin (EJS) fortzuführen.“

Und:

Der Rat der EKD hat sich zweimal intensiv mit dem Thema befasst, auch der GEP-Aufsichtsrat hat darüber in mehreren Sitzungen eingehend beraten. Mit dem vorläufigen Ergebnis: Wir schreiben den für kommendes Jahr zu planenden 14. Ausbildungsjahrgang der EJS zunächst nicht aus, nutzen diese Zeit aber, um Wege für die Fortsetzung eines evangelischen journalistischen Ausbildungsangebots im GEP zu entwickeln […]“

Eine Arbeitsgruppe aus EJS-Freundeskreis, Alumni und Aufsichtsratsmitgliedern soll diskutieren, wie die evangelische Kirche sich weiter in der journalistischen Ausbildung engagieren kann, erläutert GEP-Chef Jörg Bollmann in der Aussprache. Dazu soll es im Sommer 2021 mehr Informationen geben. Dann bliebe trotzdem die Frage, wie das finanziert werden könnte.

Montag, 9.11.2020, 12:30 Uhr

Während die Synode in die Beschlussfassung eintritt und ihre Beratungen über die Zukunft der EKD – auch die der Synode – fortsetzt, haben wir zum Thema Zukunftsprozesse gerade eben ein Interview mit der Jugendsynodalen Anna-Nicole Heinrich veröffentlicht. Darin sagt sie u.a. zur neuen Finanzstrategie:

„Es ist sogar sinnvoll, dass an einigen Stellen mal unternehmenslogisch durchzudenken. Denn man hat es bei einigen Sachen in den letzten Jahren einfach verpasst, sie gründlich zu evaluieren. Es geht darum, Zahlen auf den Tisch zu packen und zu gucken, welche Wirkung wir mit den Mitteln erzielen, die wir da reingeben. Wir werden weniger Geld haben, also müssen wir uns darauf fokussieren, was wir gut machen.“

Montag, 9.11.2020, 14:30 Uhr

Im Moment tagen die Synodenausschüsse, wie üblich nicht-öffentlich. Auch die Morgenandacht heute, am so geschichtsträchtigen 9. November mit Ausführungen zum Verhältnis von Juden und Christen, war nicht öffentlich. Allerdings nur, weil man sich der GEMA-Rechte für einige Inhalte der Andacht nicht sicher war. Ein Problem, dass viele Leute in der digitalen Kirche kennen, wenn es um die Gottesdienststreams geht und das auch im Vorfeld der Advents- und Weihnachtsgottesdienste noch immer ungelöst ist.

Ab 15 Uhr beginnen die Plenums-Sitzungen der beiden Kirchenbünde VELKD und UEK erneut, bevor am späten Nachmittag die EKD-Synode wieder auf den Sender geht und dann die Vorlagen zu den Zukunftsprozessen ein letztes Mal aufruft und beschließen will. Wie diese genau ausschauen, klären die zuständigen Ausschüsse gerade.

Montag, 9.11.2020, 17:35 Uhr

Seit viertel Sechs läuft der Livestream und das Synoden-Plenum wieder. Gerade wird der erneut bearbeitete Entwurf der „12 Leitsätze“ vorgestellt. Detlef Klahr, Regionalbischof des Sprengels Ostfriesland (LK Hannover), stellt in seiner Einbringung noch einmal darauf ab, dass die Leitsätze auf Entwicklung hin angelegt sind. Das treffe auf die beabsichtigte Wirkung in den evangelischen Landeskirchen zu, aber auch für den Text selbst.

Derzeit wird von den Synodalen im Plenum weiterdiskutiert. So vermisst die Jugendsynodale Elisabeth Schwarz, unterstützt von allen Jugendsynodalen, die „Willkommenskultur für Berufseinsteiger:innen“. Friedemann Kuttler aus Württemberg vermisst den klaren Hinweis auf Kreuz und Auferstehung, der die Verwendung des Begriffs Evangelium klarer definieren würde. Wenn das aufgenommen würde, müsste sich die Synode den Vorwurf der Auslassung dieser Grundlage des gemeinsamen Glaubens nicht machen lassen.

Montag, 9.11.2020, 17:55 Uhr

Die Synode diskutiert aus dem 11. Leitsatz:

Die evangelische Kirche wird in Zukunft organisatorisch weniger einer staatsanalogen Behörde, sondern mehr einem innovationsorientierten Unternehmen oder einer handlungsstarken Nichtregierungsorganisation ähneln.

Die Synodale Andrea Bleher (Württemberg) gibt zu bedenken, dass die Kirche weder Unternehmen noch NGO ist, weil sie von Gott gebaut wird. Das ist theologisch richtig, aber natürlich auch sehr von Innen heraus gedacht. Sie will „Nichtregierungsorganisation“ streichen. Bliebe dann nur Unternehmen stehen?

Rainer Mainusch (Oberlandeskirchenrat LK Hannover) schlägt vor, statt von NGOs von zivilgesellschaftlicher Organisation zu sprechen. Dieser Vorschlag findet sogleich die Zustimmung des Ratsvorsitzenden und dann auch des Ausschussvorsitzenden Detlef Klahr, d.h. das wird so in die Beschlussfassung aufgenommen.

Nicht mit aufgenommen wird die Ergänzung der Jugendsynodalen Schwarz (s.o.).

Montag, 9.11.2020, 18:20 Uhr

Während sich die Synode durch die Beschlussfassungen diskutiert, hier ein Update zu einem Thema, das auf dieser Synodentagung – zumindest öffentlich – keine Rolle gespielt hat, aber in der evangelischen Kirche dennoch intensiv diskutiert wird: Die Seenotrettung im Mittelmeer.

In seinem, ad hoc noch einmal gekürzten, mündlichen Ratsbericht hat der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, die Seenotrettung nur im Verbund mit anderen Äußerungen der christlichen Verantwortung in der Gesellschaft erwähnt:

Wir streiten für Gerechtigkeit in den weltweiten Wirtschaftsbeziehungen. Wir treten für faire Löhne und ein Lieferkettengesetz ein, das sie garantiert. Wir engagieren uns für die Überwindung von Fluchtursachen ebenso wie für die unmittelbare Hilfe für Menschen auf der Flucht, ob in der zivilen Seenotrettung auf dem Mittelmeer oder in Asylgruppen in unseren Kirchengemeinden hier. [Hervorhebung von mir]

Insofern ist auch die Seenotrettung aufmerksamkeitstechnisch ein Opfer der verkürzten und digitalisierten Tagung geworden. Bedford-Strohm betonte im Nachgang gegenüber Pressevertreter:innen, er habe den Fokus auf Kirche und Gesellschaft während der Corona-Pandemie legen wollen und zeigen, welche „Ressource gerade das Kirchenjahr mit den stillen Feiertagen im November und dann dem Advent für die Menschen darstellt“.

Auch in der ursprünglichen Fassung des mündlichen Ratsberichts findet sich keine weitere Erwähnung der zivilen Seenotrettung oder des Bündnisses #United4Rescue, das unter Federführung der EKD gegründet wurde und ein neues Rettungsschiff für die Hilfsorganisation Sea Watch erwerben konte, das einsatzbereit im Hafen von Palermo liegt (s.u.).

Im viel längeren schriftlichen Ratsbericht wird die Gründungsgeschichte von #United4Rescue ausgehend vom Kirchentag in Dortmund geschildert und auf die Wirkung in der Öffentlichkeit, weit über die Grenzen der Kirche hinaus, hingewiesen.

Insgesamt konnte so eine für das EKD-Regelgeschäft enorm große bundesweite Reichweite und Sichtbarkeit erzielt werden – zumal mit einem nicht binnenkirchlichen Thema. Durch die Berichterstattung konnten Kernforderungen der EKD öffentlich sichtbar gemacht werden, insbesondere die Forderungen nach einem europäischen Verteilmechanismus für Bootsflüchtlinge, der Ermöglichung freiwilliger kommunaler Aufnahme („Sichere Häfen“), einem Ende von Rückführungen nach Libyen.

Wie schaut es derzeit auf dem Schiff aus? Die Journalistin Constanze Broelemann begleitet das Schicksal des #United4Rescue-Rettungsschiffs „Sea Watch 4“ für ref.ch und in den „Seenotizen“ auf evangelisch.de. Sie schreibt der Eule zum aktuellen Stand:

Das Schiff ist nach wie vor in Palermo festgesetzt. United4Rescue, MSF und Sea-Watch haben sich gemeinsam entschieden, gegen die Blockade juristisch vorzugehen. Das Bündnis hat aus Sicht der Menschen, die involviert sind, sehr viel Sinn, da es den gesellschaftlichen Druck erhöht. Die willkürliche Festsetzung des Schiffes erreicht nochmals ganz andere Schichten von Menschen durch das Bündnis United4Rescue.

Aus der Sicht von Philipp Hahn, Einsatzleiter Mission 1 der Sea-Watch 4, macht es daher Sinn juristisch am Ball zu bleiben, auch wenn das Schiff derzeit nicht rausfahren kann. Fakt ist, dass man alles versucht hat, um das Schiff freizubekommen. Das schien Philipp Hahn auch der Grund zu sein, warum die EKD sich überhaupt an der ganzen Seenotrettung beteiligt hat. Eben weil man sich zu diesen Zeiten klar positionieren will. Man will auf der „guten Seite“ der Geschichte stehen.

Auf Nachfrage, ob das Engagement der Kirche ein Erfolg sei, erklärt sie:

Natürlich ist die Mission ein Erfolg. Es wurden 354 Menschen aus dem Meer gerettet.

Montag, 9.11.2020, 19:00 Uhr

Finanzstrategie: Den Synodalen ist wichtig, dass doch auf die ein oder andere Weise immer noch ein Weg offen bleibt, um Werke und Dienste wieder von der Streichliste zu bekommen – solange das Gesamtvolumen der Einsparungen erhalten bleibt. Außerdem berichten mehrere Synodale davon, dass sie seit gestern noch einmal von Fürsprecher:innen der von (wahrscheinlichen) Kürzungen betroffenenen Werke und Dienste kontaktiert wurden, die ganz überrascht waren auf der Liste zu stehen.

Der Vorsitzende des Haushaltsausschusses, Friedrich Vogelbusch, beruhigt: Alle Eingaben und Prüfvorschläge sollen aufgenommen werden. Über die Beschwerde, dass nicht alle Kürzungsobjekte vor der Synodentagung informiert wurden, ist er auch „beschwert“ (soll wohl betrübt meinen). Es müsse sich dabei aber um einen Einzelfall handeln, der ihm leid tue. Vogelbusch legt aber Wert darauf, dass der Prozess jetzt „partizipativ“ geführt wird.

Ergebnis „12 Leitsätze“, also des inhaltlichen Zukunftsprozesses:

Montag, 9.11.2020, 19:10 Uhr

Die EKD-Synode hat die neue Finanzstrategie mit großer Mehrheit (nur 6 Gegenstimmen!) angenommen. Nun denn: Die Landeskirchen werden sich das sicher anschauen. Auch, ob die EKD-Synode im kommenden Jahr durchzieht, und bei den konkreten Kürzungsobjekten nicht noch zahlreiche Rückzieher macht. Dann wird auch mehr Konsequenz in der Priorisierung kirchlicher Aufgaben und weniger Herausschieberitis in den Gliedkirchen unumgänglich sein. Jetzt Lüftungspause.

Montag, 9.11.2020, 19:45 Uhr

Anhand des Antrags pro Lieferkettengesetz diskutiert die Synode darüber, wie politisch sie sich äußern will. Ein Bayerischer Synodaler trug das Bedenken vor und empfahl Ablehnung des Antrages. Nicht so sehr aus inhaltlichen Bedenken gegen den Antrag, sondern aus grundsätzlichen Überlegungen: „Kirche ist keine Partei“.

Das Lieferkettengesetz ist dafür ein denkbar schlechtes Beispiel, weil es im Deutschen Bundestag Unterstützung aus allerhand demokratischen Parteien genießt. So sprach sich gerade der Synodale Hermann Gröhe (CDU, Sprecher CDU-/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften) für die Zustimmung aus. Viele kirchliche Initiativen setzen sich für ein Lieferkettengesetz ein. Die Synodale Kerstin Griese (SPD, Mitglied im Rat der EKD) weist darauf hin, dass das Thema aus den Kirchen heraus in die Politik gekommen sei.

Die Synode spricht sich mit 96 Stimmen Zustimmung, 4 Gegenstimmen und 9 Enthaltungen für ein Lieferkettengesetz aus.

Montag, 9.11.2020, 20:13 Uhr

Mit großer Mehrheit hat sich die EKD-Synode gerade für Integration und gegen religiösen Extremismus ausgesprochen.

Damit geht das Plenum dieser letzten Tagung der EKD-Synode zu Ende. Es war eine spannende, zum ersten Mal ausschließlich digitale Synodentagung, die nachwirken wird. Sowohl formaliter, was die Nutzung digitaler Werkzeuge für die Arbeit der Synode angeht, als auch inhaltlich. Das trifft auf Erfolge der Synode wie die „12 Leitsätze“ und die Finanzstrategie zu, aber auch auf ihre Versäumnisse, z.B. bei der kritischen Bearbeitung der Aufarbeitungsbemühungen der Missbrauchskrise (dazu morgen mehr in der Eule).

Diese Tagung endet pünktlich und nach zwei (drei) Tagen ohne große technische Schwierigkeiten. An dieser Stelle darf ich meiner stillen Hochachtung für die Tagungsleitung Raum geben: Präses Irmgard Schwaetzer (78) führte souverän, konzentriert und ohne mit der Wimper zu zucken durch diese letzte Tagung der Synoden-Legislatur. Zum Abschluss lobt sie die Synodalen. Es habe sich über das lange Anschauen der Gesichter in der Zoom-Konferenz doch so etwas wie ein Gemeinschaftsgefühl ergeben.

Sie dankt dem Synodenbüro, das doppelte Vorbereitung hatte. Erst mit der Präsenztagung in Berlin, die abgesagt werden musste, und dann mit der digitalen Tagung. Weiter geht die Dankesrunde mit der IT, der Stabsstelle Digitalisierung und dem Mediendienst der Evangelischen Jugend Bramsche, die Stream und Zoom-Konferenz wuppten. Dafür viel Applaus.

Zum Schluss verabschiedet sich die Präses nun doch sichtbar gerührt. Sie sei reicher geworden durch die Begegnungen mit den Synodalen. „Ich hab‘ es gerne gemacht. Ich wünsche Ihnen und Euch alles Gute und Gottes Segen.“

Montag, 9.11.2020, 20:25 Uhr

Während der Ratsvorsitzende ebenfalls seine Begeisterung äußert und Danksagungen ausspricht, zuletzt und besonders auch an Präses Schwaetzer, verabschiede ich mich für heute Abend hier im Live-Blog. Die Synoden-Berichterstatung setzen wir in den kommenden Tagen noch mit ein, zwei Beiträgen im Magazin fort. Soweit erst einmal für heute!

Guten Abend!


Alle Eule-Beiträge zur EKD-Synode. Wir berichteten:


(Der besseren Lesbarkeit wegen, wurden die regelmäßigen Hinweise auf die genauen Internetadressen der Livestreams entfernt und der Live-Blog in vorwärts-chronologische Reihenfolge gebracht.)

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