Die Die Eule Eule

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Foto: Luigi Manga (Unsplash)

Die Eule wird ein Jahr alt πŸŽ‚ πŸŽ‰πŸŽ‰

Vor einem Jahr haben wir Die Eule gestartet, in der wir euch Nachrichten und Meinungen zu Kirche, Politik und Kultur bieten – immer mit einem kritischen Blick aufgeschrieben fΓΌr eine neue Generation.

Zum Start vor einem Jahr haben wir uns selbst die Frage gestellt: Braucht’s des? (Noch) ein Online-Magazin, das über Kirche und Religion berichtet, dabei witzig und tiefschürfend zugleich sein will. Nach einem Jahr Die Eule können wir sagen: Ja, das braucht’s!

„Die Eule ist eine Kirchenzeitung für eine neue Generation von Kirchenleuten, die kritisch informiert werden und an den Debatten in Kirche und Gesellschaft aktiv teilnehmen möchte. Wir schreiben nicht, was anderswo schon steht, sondern drehen den Blick, finden einen neuen Aspekt oder halten die Klappe.“

Das zurückliegende (Kirchen-)Jahr hat viele Debatten gebracht, die wir in der Eule begleitet, am Köcheln gehalten oder angestoßen haben. Kleine Erinnerung: Im letzten Jahr drehte sich evangelischerseits mächtig was um ein ominöses Reformationsjubiläum. Was wurde dazu nicht alles geschrieben? Was ist davon eigentlich übrig geblieben?

Am Reformationsjubiläum haben wir experimentiert, wie wir auch mit anderen Themen umgehen wollen, zu denen zwar viele Leute eine Meinung haben (und sie auch kund tun), es aber recht eigentlich nur wenig Neues gibt. Unser Diktum bis heute: Neuen Blickwinkel finden oder Klappe halten.

Bevor wir also in der Eule noch einmal wiederholen, was anderswo schon hervorragend berichtet oder kommentiert wurde, wollen wir euch weiterhin zeigen, wo es kirchennachrichtentechnisch lang geht. Die Links am Tag des Herrn – unser wöchentlicher Themennewsletter – haben im letzten Jahr ein buntes Publikum angezogen: Da sind #digitaleKirche-Enthusiasten, Influencer aus dem Raum der Kirche und eine wachsende Gruppe Interessierte, die einmal die Woche die Gelegenheit wahrnehmen, mehr über Kirche zu erfahren.

In den #LaTdH bringen wir euch auf den aktuellen Stand: Rund um’s Jahr, verlässlich jeden Sonntag und ganz bequem direkt in dein Emailpostfach.

Wichtige Debatten

Dass wir uns nicht um alles und jeden kümmern können / müssen, zwingt uns zur Entscheidung: Welche Themen lohnen einer gründlichen Auseinandersetzung? Welche Debatten gehen anderswo unter dem Wust aus Nachrichten und Meinungen unter?

Die Eule hat darum im letzten Jahr immer wieder eigene Schwerpunkte gesetzt, die in den deutschsprachigen (Kirchen-)Medien sonst zu kurz gekommen sind. Die #ChurchToo-Debatte in Anlehnung an die #MeToo-Bewegung ist ein Beispiel dafür, dass es sich lohnt, beharrlich dran zu bleiben (alle Eule-Beiträge zum Thema).

In zahlreichen Artikeln beschäftigten sich unsere Autor_innen mit dem Themenfeld Kirche und Rechtsextremismus, zuletzt mit der aufsehenerregenden Recherche zu den Pfarrern der Neuen Rechten. Ein wichtiges Thema, an dem wir auch in Zukunft dran bleiben werden.

Und dann wären da noch unser Podcast-Fimmel in der Kolumne Wie Radio, die Beschäftigung mit dem Islam und wichtige Ökumene-Fragen.

Kontroverse und Austausch

Kontroverse Meinungen und ganz unterschiedliche Stimmen der Zeit aus dem Raum der Kirche und benachbarten Gärten haben wir euch in unseren Interviews und Gastartikeln vorgestellt.

Für das kommende Jahr nehmen wir uns vor, noch mehr Austausch mit unseren Leser_innen zu gewährleisten. Die christliche Medienlandschaft ist weit zerstreut und vielfältig; wir wollen versuchen, da im Sinne unserer Leser_innen mehr Ordnung reinzubringen. Auf unsere Ideen dürft ihr gespannt sein!

Vor allem aber wollen wir Die Eule noch weiter öffnen für die Ideen von anderen: An unseren Kolumnen und Gastartikeln merkt ihr, dass im Eulennest viel Platz für unterschiedliche Anliegen ist. An dieser Stelle also eine herzliche Aufforderung zur Mitarbeit!

Am entspannten Zugang zu kontroverse Debatten in unserer Kommentarspalte und in den Sozialen Medien wollen wir festhalten, wir veröffentlichen hier nicht jeden beleidigenden Kommentar und jede Verbalinjurie. Wir finden: Unsere Leser_innen und Autor_innen haben das nicht verdient. Nur so kann Die Eule noch mehr zu einem Ort des interessierten Gesprächs über wichtige Themen werden.

Zum Schluss

Weil es ja so üblich ist, zum Schluss die TOP 5 unserer Artikel aus dem letzten Jahr, angeführt von der mutigen Juliane Gayk:

Sechs Jahr geschenktes Leben – Juliane Gayk

In Deutschland erklären sich wenige Menschen zu einer Organspende bereit. Juliane Gayk (@julegayk) hat erlebt, was für ein Glück es bedeutet, wenn einem lieben Menschen neues Leben geschenkt wird.

Sturm über dem Weidenbächlein – Philipp Greifenstein

Ein Beitrag an der Schnittstelle von #ChurchToo-Debatte und unserer Kolumne Die Internationale. Der Skandal um den Willow-Creek-Gründer Bill Hybels erregte auch hierzulande die Gemüter. Philipp Greifenstein (@rockToamna) ist der Angelegenheit gründlich nachgegangen.

Was ist eigentlich post-evangelikal? – Christoph Schmieding

Der Erstling unserer Kolumne post-evangelikal gehört zu den all-time-favourites unserer Leser_innen. Das zeigt: Verständnisschwierigkeiten unter progressiven Christen sind noch vorhanden – und können abgebaut werden. (Alle Ausgaben der post-evangelikal-Kolumne.)

„Den Tätern nicht in die Karten spielen“ – Im Gespräch mit Christian Rommert

Missbrauchsskandale und die #MeToo-Bewegung erschüttern unsere Gesellschaft und betreffen auch die Kirchen. Ein ausgewiesener Experte für Sichere Gemeinden ist Christian Rommert, mit dem wir uns über die Folgen von #ChurchToo ausführlich unterhalten haben.

Unabhängiger Kirchenjournalismus – Philipp Greifenstein

Einen Artikel aus unserer allerersten Woche mogeln wir hier in unsere TOP-Liste mit hinein: Was Philipp Greifenstein damals™ aufgeschrieben hat, das gilt für die christliche Medienszene auch ein Jahr später, trotz aller Vielfalt im Netz. Welche Antworten werden wir gemeinsam finden?

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